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"Super Saison" für Andreas Sander - Spannung beim Kampf um die Weltcup-Kugeln
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Publiziert 14/03/2016 um 12:43 GMT+1 Uhr
So etwas hatte Andreas Sander noch nicht erlebt. Er stand unten im Ziel, in der "leader box" - und dann durfte er knapp 20 Minuten lang miterleben, wie das ist, wenn ein Konkurrent nach dem anderen langsamer ist. Dann kamen die Besten, und der Westfale fiel beim Super-G in Kvitfjell noch auf Rang zehn zurück. Aber, immerhin: Es war bereits seine fünfte Top-Ten Platzierung in diesem Winter.
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Kein Wunder, dass Sander nach dem Wochenende auf der Strecke der Olympischen Spiele von 1994, wo er bereits Rang zwölf in der Abfahrt belegt hatte, äußerst zufrieden war. "Es war eine super Saison für mich", sagte er. Aber: Für ihn ist die Saison noch nicht vorbei, Sander ist nach seinem bisher besten Winter in Abfahrt und Super-G für das Weltcup-Finale ab Mittwoch in St. Moritz/Schweiz qualifiziert. "Vielleicht kann ich da noch einen drauflegen", sagte er.
"Gibt noch viel zu tun"
Die deutschen Rennläufer bestätigten in Kvitfjell, dass es mit ihnen langsam, aber beständig aufwärts geht. Sander belegte in diesem Winter gleich zehn Mal einen Platz unter den ersten 15 - und erreichte damit konstant das Mindestziel. Aber: Er gibt sich damit nicht mehr zufrieden. "Es gibt noch viel zu tun", sagte Sander. Gleiches gilt für Klaus Brandner, der in Kvitfjell mit Rang 21 (Abfahrt) und Rang 16 (Super-G/nach bester Zwischenzeit) überzeugte.
Bei den Olympischen Spielen 2018, so der mutige Plan, wollen die Deutschen um die Medaillen mitfahren - die großen Gewinner sind einstweilen noch andere. Auf der "Olympiabakken" am Mjøsa-See waren es Dominik Paris in der Abfahrt und Kjetil Jansrud im Super-G. Beide machten mit ihren Siegen auch den Kampf um die jeweiligen Weltcup-Kugeln noch einmal spannend. Paris und Jansrud sind beim Finale in St. Moritz allerdings in der Rolle des Jägers.
Im Super-G steht Jansruds Landsmann Aleksander Aamodt Kilde vor dem erstmaligen Gewinn der Kugel. Kilde belegte am Sonntag den vierten Rang, er geht mit 37 Punkten Vorsprung auf den im Rennen zweitplatzierten Österreicher Vincent Kriechmayr in den letzten Super-G am Donnerstag. Eine Chance auf die kleine Kugel hat auch noch Titelverteidiger Jansrud, der 40 Punkte hinter Kilde liegt. "Es ist immer ein Spaß, wenn es im Finale noch eng ist", sagte Olympiasieger Jansrud.
Spannend wird es in St. Moritz auch in der Abfahrt. Weil Peter Fill in Kvitfjell nur Rang zehn belegte, rückte Paris mit dem zweiten Sieg nacheinander auf vier Punkte an den Landsmann heran. Auch Jansrud (54 Punkte zurück) hat noch eine Chance, eine sehr kleine auch Adrien Theaux (/66).
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