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Tamara Tippler spricht emotional über Mutterrolle und Skisport: "Wollte Leben nicht mehr riskieren"
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Publiziert 22/11/2023 um 08:24 GMT+1 Uhr
Die Skirennfahrerin Tamara Tippler hat in einem emotionalen Interview über ihre Mutterrolle in Kombination mit dem Profisport geredet. "Ich wollte mein Leben nicht mehr riskieren", erinnerte sich die Speed-Fahrerin an den vergangenen Winter zurück, als sie das Training in Kvitfjell vorzeitig abbrach und für Erstaunen sorgte. Zu diesem Zeitpunkt wusste kaum jemand, dass sie bereits schwanger war.
Tamara Tippler
Fotocredit: Getty Images
"Ich habe mir gesagt: 'Das war es jetzt, es ist vorbei.' Man muss in den Speedbewerben einiges riskieren, da habe ich mich vom Kopf her nicht mehr überwinden können", blickte die 32-Jährige im "Sport und Talk im Hangar 7" auf "Servus-TV" auf die Situation in Norwegen zurück.
Das Risiko während der Fahrt zu stürzen und sich und ihr ungeborenes Kind zu verletzen, war Tippler zu groß. Deswegen folgte im Anschluss auch die Entscheidung, die Saison vorzeitig zu beenden.
Damals schon begründete Tippler den vorzeitigen Ausstieg aus dem Weltcup mit "fehlender Risikobereitschaft".
"Es ist mega schwierig bzw. nicht mehr möglich, den Kopf komplett auszuschalten und das letzte Hemd zu riskieren", schrieb die Österreicherin auf ihrem Instagram-Kanal.
Tippler lässt Rückkehr offen
Im September brachte Tippler ihre Tochter dann zur Welt und verkündete die Frohe Botschaft auf Instagram. "Mein ganzer Stolz", schrieb die Skirennfahrerin mit einem Bild von ihr und ihrer Tochter im Arm.
Wie und wann Tippler zurück in den Ski-Zirkus kehrt, ließ sie zunächst offen.
"Die WM in Schladming 2025 ist natürlich schon ein Ziel. Aber wenn man dann überlegt, dass man mit 140 km/h die Piste runterfährt und unten wartet wer …", zeigte sich Tippler mit Tränen in den Augen unsicher.
Doch sollte sie zurückkehren, dann nur richtig. "Ich bin nicht im Sport, um 30. zu werden", machte die 32-Jährige eine klare Ansage an die Konkurrenz.
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Beste Österreicherin: Tippler im letzten Abfahrtstraining in den Top Ten
Quelle: Eurosport
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