Viel Kritik, trotz verbesserter Sicherheit: Airbag wird im Ski-Weltcup Pflicht - FIS stellt umstrittene Regel vor
VonFelix Eck
Publiziert 10/11/2024 um 13:58 GMT+1 Uhr
Der Airbag wird ab sofort für alle Sportler bei Abfahrts- und Super-G-Wettbewerben Pflicht. Das teilte die FIS unlängst mit. Die Sicherheit der Athleten habe die höchste Priorität und "ist nicht verhandelbar“, erklärte FIS-Generalsekretär Michel Vion die Entscheidung. Zuvor hatte es Kritik am Airbag gegeben, da er unbequem und zu schwer sei sowie die Bewegungsfreiheit einschränken würde.
Marco Odermatt beim Weltcup in Kitzbühel
Fotocredit: Getty Images
Die neue Regelung gilt für alle Athleten bei Abfahrts- und Super-G-Wettbewerben. Eine Ausnahme gebe es nur, wenn "der Airbag für den Athleten nicht geeignet ist und die Bewegungsfreiheit dadurch unsicher eingeschränkt wird".
"Die Einführung von Airbags ist Teil eines umfassenderen Ansatzes, der alle Faktoren berücksichtigt, die das Risiko schwerer Verletzungen minimieren können. Wir werden jede Maßnahme ergreifen, die nachweislich dazu beiträgt, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Athleten zu schützen", fasste FIS-Generalsekretär Michel Vion die Gründe für die neue Regel zusammen.
Während manche Athleten, wie Marco Odermatt, den Airbag schon vor der Regelung trugen, hatten andere Profis Probleme sich mit dem neuen Luftpolster anzufreunden.
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Quelle: Eurosport
Kriechmayr freundet sich mit neuer Regel an
"Ich bin ein Athlet, der es mag, wenn er sich bewegen kann. Vor allem zu Beginn hat mich der Airbag doch in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt", beklagte Vincent Kriechmayr beim Weltcup-Auftakt in Sölden.
Mittlerweile seien aber einige Verbesserungen vorgenommen worden, die den Tragekomfort verbessert hätten.
Was allerdings bei einer Fehlzündung passiert, die zwar selten, aber nicht auszuschließen sind, legte der Weltverband im neuen Regelbuch noch nicht fest.
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