Vincent Kriechmayr trifft Karriereentscheidung - österreichischer Speedstar hängt ein Jahr dran: "Karriere geht weiter"
Publiziert 07/05/2026 um 21:39 GMT+2 Uhr
Nach der Saison 2025/2026 hat Vincent Kriechmayr seine Entscheidung über ein mögliches Karriereende noch offen gelassen, nun herrscht Klarheit beim Österreicher. "Meine Karriere geht weiter", sagte der 34-Jährige gegenüber dem oberösterreichischen Privatsender "LT1". Schon vor einigen Wochen gab es Bewegungen bei der Frage nach der Zukunft, damals stellte der Speed-Star allerdings eine Bedingung.
Highlights Abfahrt: Kriechmayr beendet Durststrecke in Courchevel
Quelle: Eurosport
Der 20-malige Weltcupsieger wollte nur weiterfahren, wenn Peter Meliessnig zum Österreichischen Skiverband (ÖSV) zurückgeholt werde. Meliessnig war neun Jahre der Konditionstrainer von Kriechmayr.
2024 schloss sich der langjährige Wegbegleiter des Österreichers dann dem Team von Lindsey Vonn an. "Schade, dass er damals nicht so wertgeschätzt wurde vom Verband", urteile Kriechmayr.
Ob Meliessnig zum ÖSV zurückkehrt und die Forderungen des 34-Jährigen damit erfüllten werden, ist indes noch unklar.
"Wir sind nach wie vor daran interessiert, Peter zum ÖSV zurückzuholen", sagte Cheftrainer Marko Pfeifer gegenüber dem Portal "skinews.ch". Entschieden sei allerdings noch nichts.
Kriechmayr will "nochmals alles reinlegen"
Trotzdem ist die Zukunft von Kriechmayr geklärt. "Ich möchte noch eine Saison dranhängen, eine Saison, in der ich nochmals alles, was ich habe, reinlegen werde", erklärte der Abfahrts- und Super-G-Weltmeister von 2021.
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Vincent Kriechmayr wird auch nächstes Jahr für Österreich an den Start gehen
Fotocredit: Getty Images
Den Hype und das große Interesse um seine Person kann der Österreicher allerdings nicht ganz nachvollziehen. Es freue ihn zwar, aber "ich verstehe es nicht ganz, weil ich nur mit zwei Holzbrettern den Berg runterfahre", so Kriechmayr.
Die österreichischen Fans können auf jeden Fall weiteren Starts des Speed-Teamleaders im kommenden Winter entgegenfiebern.
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Quelle: Eurosport
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