Abfahrt Garmisch-Partenkirchen: Odermatt schlägt zurück und siegt auf der Kandahar - von Allmen klar zurück

Marco Odermatt hat sich nach Olympia stark zurückgemeldet und die berüchtigte Kandahar-Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Die Schweizer feierten dabei einen Dreifachsieg, allerdings ohne Dreifach-Olympiasieger Franjo von Allmen, der "nur" Sechster wurde. Odermatt siegte in 1:47,57 Minuten knapp vor Alexis Monney (0,04 Sekunden) und vor Stefan Rogentin (0,98 Sekunden).

Highlights: Odermatt meldet sich bei Schweizer Festspielen zurück

Quelle: Eurosport

Die Olympischen Spiele sind vorbei, und Marco Odermatt kann wieder gewinnen. Bei der Abfahrt auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen feierte der Schweizer bereits seinen neunten Weltcup-Sieg in dieser Saison.
"Sehr, sehr cool", sagte der 28-Jährige, dem bei den olympischen Rennen in Bormio zweimal Silber und einmal Bronze geblieben war. In der Abfahrt, der Team-Kombination und im Super-G hatte jeweils Teamkollege Franjo von Allmen triumphiert.
Bei frühlingshaften Temperaturen im Schatten der Zugspitze gelang Odermatt zunächst die Revanche für die Olympia-Abfahrt, bei der er als Vierter das Podest verpasst hatte, nur knapp vor seinem Landsmann Alexis Monney (+0,04 Sekunden), Rang drei belegte in Stefan Rogentin (+0.98) ein weiterer Schweizer.
Der dreifache Olympiasieger von Allmen wurde Sechster und haderte anschließend mit einem Fehler in der FIS-Schneise. "Mir hat die Energie gefehlt", bilanzierte von Allmen. Lokalmatador Simon Jocher kam nicht unter die ersten 30. Romed Baumann schied aus.
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"Ja spinnt die Welt!" Odermatt bezwingt Kandahar meisterlich und siegt

Quelle: Eurosport

Odermatt lobt Kandahar-Organisatoren

"Unglaublich, was wir heute wieder zeigen durften, das ganze Team hat super gearbeitet", sagte Odermatt über die Schweizer Dominanz. Er ließ es sich auch nicht nehmen, in der "ARD" ein "großes Kompliment" an die Organisatoren zu richten.
"Es hat sich sehr schnell und sehr gut angefühlt. Auch das Material hat super gepasst, mit Alexis so weit voraus zu fahren", so Odermatt bei Eurosport. "Aus der Hölle heraus habe ich sofort gemerkt, dass der Linkszug sehr gut gepasst hat. Ich habe richtig gemerkt, dass ich da viel Tempo mitnehmen konnte."
Auch Monney zeigte sich mit seiner Vorstellung zufrieden. "Ich habe kleine Fehler gemacht", sagte der WM-Dritte. "Aber es war ein guter Lauf."
In der Tat präsentierte sich die Kandahar, auf der witterungsbedingt zuletzt 2021 eine Abfahrt möglich gewesen war, trotz der T-Shirt-Temperaturen in einem hervorragenden Zustand - und damit gewohnt herausfordernd.
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Monney kommt in Garmisch-Partenkirchen Odermatt gefährlich nahe

Quelle: Eurosport

Als "Trostpreise" für die verpassten Goldmedaillen bei Olympia werden Odermatt wieder mehrere Kristallkugeln bleiben. Den Abfahrtsweltcup hat er bei 175 Punkten Vorsprung auf von Allmen und nur noch zwei ausstehenden Rennen praktisch sicher.
Im Kampf um die große Kristallkugel liegt er bei noch neun ausstehenden Wettbewerben, darunter der Super-G in "Gap" am Sonntag, 687 Punkte vor Lucas Pinheiro Braathen, Olympiasieger im Riesenslalom - vor Odermatt.
(SID)
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Odermatt glänzt auf der Kandahar: "Habe sofort gemerkt..."

Quelle: Eurosport

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Rogentin zeigt auf der Kandahar auf - Platz drei!

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