Ski-WM 2025 in Saalbach: Parallel-Rennen als Team-Event zurück im Programm - Comeback für deutsche Erfolgsdisziplin
VonLukas Fegers
Update 13/11/2024 um 17:02 GMT+1 Uhr
Die Parallel-Rennen im Ski alpin sind bei vielen Fahrerinnen und Fahrern eher unbeliebt, ja umstritten. Nachdem der Weltverband FIS ursprünglich angekündigt hatte, das Format aufzugeben, findet es sich bei der WM 2025 in Saalbach allerdings gleich am Eröffnungstag als Team-Event im Programm wieder. Den DSV dürfte es freuen, er feierte zuletzt in dieser Disziplin herausragende Erfolge.
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Quelle: Eurosport
Als vor zwei Jahren Alexander Schmid bei der WM in Courchevel/Méribel sensationell zur Goldmedaille im Parallel-Rennen fuhr, beendete er eine unglaubliche Durststrecke: Seit Hansjörg Tauscher 1989 die Abfahrt gewonnen hatte, waren die DSV-Männer ohne Einzel-Gold geblieben.
Gut, bei der kommenden WM in Saalbach (4. bis 16. Februar) wird es kein Parallel-Rennen im Einzel geben. Doch auch bei einer Austragung als Team-Wettbewerb steigt die Chance des deutschen Verbandes auf Edelmetall: Denn bei Olympia in Peking 2022 verpasste das deutsche Team Gold nur knapp.
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Deutschland feiert Silber im Team-Event bei Olympia in Peking 2022
Fotocredit: Getty Images
Dass der Internationale Skiverband (FIS) einen Rückzieher von seiner rigorosen Ablehnung der Parallel-Rennen macht, mag auf den ersten Blick verblüffen. Die Argumente dafür scheinen für die Verantwortlichen aber die Kritik vieler Athletinnen und Athleten aufzuwiegen.
Wie der "Blick" berichtet, begründet FIS-Generalsekretär Michel Vion den Schritt damit, dass der Team-Wettbewerb bei der vergangenen Weltmeisterschaft hohe Einschaltquoten und gutes Feedback erzielt habe. Zudem sei er vor Ort auf Interesse gestoßen.
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Bei der WM 2023 gewann Alexander Schmid (l.) Gold im Parallel-Einzelrennen.
Fotocredit: Getty Images
Parallel-Rückkehr bei Olympia 2030?
Eine Befürworterin der Parallel-Teamwettbewerbe ist die Schweizerin Andrea Ellenberger. "Ich bin ihn immer gerne gefahren. Es gab immer eine sehr coole Stimmung im Team", sagte die 31-Jährige. Die Parallel-Rennen böten "direkte Duelle, sind einfach zu verstehen und spannend".
So sieht es offenbar auch der FIS.
Zwar ist das Format aktuell aus dem Weltcup- und Olympia-Programm gestrichen. Doch langfristig soll es wieder anders aussehen, wie Generalsekretär Vion laut "Blick" betont: "Unser Ziel ist es, dass dieses tolle Event wieder ins olympische Programm aufgenommen wird."
Vielleicht schon bei den Winterspielen 2030 in den französischen Alpen? Wer weiß.
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Alexander, der Große! Schmid holt Gold im Parallel-Rennen
Quelle: Eurosport
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