Ski-WM 2023: Alexander Schmid gewinnt Gold im Parallel-Rennen von Méribel - erste Medaille für DSV

Alexander Schmid hat bei der Alpinen Ski WM 2023 in Méribel und Courchevel die ersehnte erste Medaille für Deutschland geholt - und dann gleich Gold. Der 28 Jahre alte Allgäuer setzte sich im Parallel-Rennen in vier Runden bärenstark durch. Für Schmid war es nach Silber mit dem Team bei Olympia in Peking 2022 und Bronze bei der WM 2021 in Cortina d'Ampezzo die erste Einzelmedaille.

Highlights: Goldjunge Schmid - so gelang der WM-Sieg

Quelle: Eurosport

Alexander Schmid (Fischen) hat bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften im Parallel-Wettbewerb Gold gewonnen.
Der 28-Jährige setzte sich im Finale gegen den Österreicher Dominik Raschner durch und sicherte dem Deutschen Skiverband (DSV) die erste Medaille bei den Titelkämpfen in Frankreich. Im nach 2021 erst zum zweiten Mal ausgetragenen Parallel-Event war es das erste deutsche Gold.
Es war der erste deutsche WM-Sieg seit zehn Jahren. 2013 hatte Maria Höfl-Riesch in der Kombination triumphiert. Die letzte Herren-Einzelgoldmedaille bei einer Ski-WM hatte Hansjörg Tauscher 1989 in Vail in der Abfahrt geholt.
"Das bedeutet mir eine Menge", sagte er bei Eurosport: "Das habe ich nicht erwartet. Ich bin so happy, dass ich Gold gewonnen habe." Schmid schaltete auf seinem Weg zum Titel Filippo della Vite (Italien), Zan Kranjec (Slowenien) und den Norweger Timon Haugan aus.

Schmid hat es "einfach nur genossen"

"Ich habe es einfach nur genossen", sagte er: "Ich bin mit einer Leichtigkeit und Lockerheit da rein gegangen - no risk, no fun! Wenn man im Finale diesen Vorsprung hat, muss man einfach nur sein Ding machen. Das ist mir gelungen."
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Weltmeister Schmid im Eurosport-Interview: "Unheimlich stolz"

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Bei der WM 2021 hatte er sich noch mit dem vierten Platz begnügen müssen. Der Erfolg dürfte Schmid auch Rückenwind für den Riesenslalom am Freitag (ab 10:00 Uhr live bei Eurosport und discovery+) geben.
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Alexander, der Große! Schmid holt Gold im Parallel-Rennen

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Bronze bei den Männern ging an den Norweger Timon Haugan.

Tviberg gewinnt WM-Gold bei den Damen

Weltmeisterin wurde die Norwegerin Marie Therese Tviberg durch einen Sieg im Finale gegen die Schweizerin Wendy Holdener. Platz drei ging an Thea Louise Stjernesund (Norwegen).
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Highlights: Tviberg gewinnt WM-Gold im Parallel-Rennen

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Für Lena Dürr (Germering) war im Viertelfinale gegen Tviberg Schluss, Linus Straßer (München) scheiterte bereits in der ersten Runde.
Dürr kann sich nun vor allem auf den Slalom am Samstag konzentrieren, in dem die 31-Jährige zu den Medaillenkandidatinnen gehört.
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DSV-Alpindirektor Maier exklusiv zu Schmid-Coup: "Der Druck ist weg"

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"Ich bin den unteren Teil vom Slalom jetzt schon einige Male gefahren", sagte sie in der "ARD": "Dementsprechend weiß ich, was am Samstag auf mich zukommt. Die Freude ist riesig. Die Stimmung ist genial. Das Wetter ist top. Perfekt für eine WM."
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Voller Fokus auf den Slalom: Dürr sammelt wichtige Erkenntnisse

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Straßer verliert Brille bei Niederlage

Slalom-Spezialist Straßer hatte sich im Achtelfinale dem Italiener Luca De Aliprandini geschlagen geben müssen.
Straßer verlor dabei seine Brille von den Augen und hatte mit eingeschränkter Sicht keine Chance.
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Großes Pech für Strasser! Brille verrutscht, Viertelfinale futsch

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Andrea Filser (Wildsteig), Fabian Gratz (Altenau) und Sebastian Holzmann (Oberstdorf) konnten sich für die Finalläufe nicht qualifizieren.
(mit SID)
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"Nicht auf Zug" - Dürr scheitert im Viertelfinale an Tviberg

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