Skicross: Tim Hronek stürzt schwer, Gegner Robert Winkler bleibt mitten im Rennen stehen - und wird belohnt

Tim Hronek ist beim Skicross-Weltcup auf der Reiteralm nach einem engen Duell mit dem Franzosen Youri Duplessis Kergomard schwer gestürzt. Der dahinter fahrende Robert Winkler zeigte aber großen Sportsgeist und bremste ab, um nach dem Deutschen zu sehen. Der Österreicher half dem gestürzten Hronek sogar aus der Bindung. Der 27-Jährige blieb offenbar abgesehen von einer blutigen Nase unverletzt.

Hronek schwer gestürzt - Winkler bleibt stehen und hilft

Quelle: Eurosport

Für Winkler, der durch den Sturz als Dritter eigentlich ausgeschieden wäre, gab es im Viertelfinale auch noch ein Happy End.
Da Duplessis Kergomard beim Duell mit Hronek den Ellbogen einsetzte, wurde der Franzose disqualifiziert und Winkler rutschte an dessen Stelle ins Halbfinale.
Hronek schied beim Sieg des US-Amerikaners Tyler Wallasch als letzter des Laufs aus. Für Winkler reichte es schlussendlich zu Rang sieben.
Den Weltcup gewann der Schweizer Jonas Lenherr, der seinen ersten Saisonerfolg verbuchen konnte. Oliver Davies (Großbritannien) wurde Zweiter, Wallasch komplettierte das Podium. Bester Deutscher wurde Florian Wilmsmann auf Position fünf. Für Daniel Bohnacker war im Viertelfinale Schluss, Tobias Müller und Niklas Bachsleitner scheiterten im Achtelfinale.
Die WM-Medaillen im Kleinen Kaukasus werden am 24. (Einzel) und 25. Februar (Team) Februar vergeben. Auch bei den Damen verpatzte Daniela Maier die Generalprobe. Einen Tag nach ihrem dritten Platz schied die Olympia-Dritte beim zweiten Rennen im Viertelfinale aus. Beste Deutsche beim 17. Weltcup-Sieg der Schwedin Sandra Näslund nacheinander war Johanna Holzmann als Sechste.
(mit SID)
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Quelle: Eurosport

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