Die ersten Weltcup-Stationen hatte Fessel wegen Trainingsrückstandes verpasst. In Davos hatte sie im Jahr 2014 mit Rang zwei über 10 km Freistil ihre bislang letzte Podestplatzierung geholt.
Somit bleibt Sandra Ringwald vorerst die einzige deutsche Langläuferin, die für Olympia in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) qualifiziert ist. Sie hatte im Sprint von Davos Platz sieben belegt. Für die Norm sind entweder eine Platzierung unter den Top acht oder zwei unter den Top 15 notwendig.

Norwegerin Ostberg siegt in Davos

Davos
Sprinterin Ringwald holt erstes Olympia-Ticket der Langläufer
09/12/2017 AM 14:24
Den Sieg am Sonntag sicherte sich die norwegische Teamsprint-Olympiasiegerin Ingvild Flugstad Ostberg vor ihrer Landsfrau Ragnhild Haga (+5,9 Sekunden) und der Finnin Krista Pärmäkoski (+7,9 Sekunden). Die Führung im Gesamtweltcup behielt die zweimalige Olympiasiegerin Charlotte Kalla (Schweden/+26,8 Sekunden) mit Rang acht im Tagesklassement.
Fessel war insgesamt 1:25,8 Minuten hinter Ostberg zurück. Katharina Hennig (Oberwiesenthal/+1:57,1 Minuten) und Stefanie Böhler (Ibach/+1:57,5 Minuten) kamen auf den Plätzen 38 und 39 in Ziel.
Bei den Männern kam Lucas Bögl (Gaißach) beim Sieg des Franzosen Maurica Manificat über 15 km im freien Stil als bester Deutscher mit 1:31,0 Minuten Rückstand auf Platz 21. Kein DSV-Läufer hat bislang auch nur einen Teil der Olympianorm erfüllt.
Norwegens neuer Topstar Johannes Hösflot Kläbo, der am Samstag im Sprint seinen achten Weltcupieg in Serie gefeiert hatte, verzichtete in Davos auf einen Start im Distanzrennen.

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