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Skilanglauf: Fessel zum Saison-Einstand auf Platz 24, auch DSV-Männer verpassen Olympianorm
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Publiziert 10/12/2017 um 13:57 GMT+1 Uhr
Skilangläuferin Nicole Fessel hat bei ihrem ersten Saisonstart auf einer Distanzstrecke die Olympianorm klar verpasst. Die 34-Jährige kam am Sonntag als beste Deutsche beim Weltcup in Davos/Schweiz über 10 km Freistil auf Rang 24. Fessel, 2014 in Sotschi Olympiadritte mit der Staffel, hatte am Samstag mit Platz 48 im Sprint ihren persönlichen Saisonauftakt gefeiert.
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Die ersten Weltcup-Stationen hatte Fessel wegen Trainingsrückstandes verpasst. In Davos hatte sie im Jahr 2014 mit Rang zwei über 10 km Freistil ihre bislang letzte Podestplatzierung geholt.
Somit bleibt Sandra Ringwald vorerst die einzige deutsche Langläuferin, die für Olympia in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) qualifiziert ist. Sie hatte im Sprint von Davos Platz sieben belegt. Für die Norm sind entweder eine Platzierung unter den Top acht oder zwei unter den Top 15 notwendig.
Norwegerin Ostberg siegt in Davos
Den Sieg am Sonntag sicherte sich die norwegische Teamsprint-Olympiasiegerin Ingvild Flugstad Ostberg vor ihrer Landsfrau Ragnhild Haga (+5,9 Sekunden) und der Finnin Krista Pärmäkoski (+7,9 Sekunden). Die Führung im Gesamtweltcup behielt die zweimalige Olympiasiegerin Charlotte Kalla (Schweden/+26,8 Sekunden) mit Rang acht im Tagesklassement.
Fessel war insgesamt 1:25,8 Minuten hinter Ostberg zurück. Katharina Hennig (Oberwiesenthal/+1:57,1 Minuten) und Stefanie Böhler (Ibach/+1:57,5 Minuten) kamen auf den Plätzen 38 und 39 in Ziel.
Bei den Männern kam Lucas Bögl (Gaißach) beim Sieg des Franzosen Maurica Manificat über 15 km im freien Stil als bester Deutscher mit 1:31,0 Minuten Rückstand auf Platz 21. Kein DSV-Läufer hat bislang auch nur einen Teil der Olympianorm erfüllt.
Norwegens neuer Topstar Johannes Hösflot Kläbo, der am Samstag im Sprint seinen achten Weltcupieg in Serie gefeiert hatte, verzichtete in Davos auf einen Start im Distanzrennen.
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