Sprinterin Sandra Ringwald holt erste Olympianorm der Langläufer

Sandra Ringwald hat als erste deutsche Langläuferin die Olympia-Norm erfüllt. Die 27-Jährige schied beim Weltcup-Sprint in Davos/Schweiz zwar als Dritte ihres Halbfinals aus, knackte aber als Gesamtsiebte die Vorgabe für die Winterspiele in PyeongChang. Neben Ringwald, die in der Qualifikation Platz zwölf belegt hatte, überstanden nur Sprintspezialistin Hanna Kolb und Laura Gimmler den Prolog.

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Beide schieden aber im Viertelfinale aus. Nicole Fessel (Oberstdorf) feierte nach überstandener Krankheit ihr Saisondebüt, kam aber nicht über Platz 48 hinaus. Es gewann die Schwedin Stina Nilsson.
Bei den Herren überstand kein deutscher Starter die Qualifikation. Thomas Bing (Dermbach) verpasste als 31. das Viertelfinale der besten 30 allerdings denkbar knapp. Unterdessen setzte Überflieger Johannes Hösflot Kläbo seine Siegesserie fort. Der 21 Jahre alte Norweger gewann saisonübergreifend sein achtes Weltcuprennen in Serie.
Bisher hatte noch keine Läuferin oder Läufer des Deutschen Skiverband (DSV) die Norm geschafft. Bestes Ergebnis bis zum Rennen in Davos war Platz 18 für Ringwald beim Auftakt-Sprint im finnischen Kuusamo.
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