Skilanglauf

Operation Aderlass: Ex-Skilangläufer und Whistleblower Dürr angeklagt

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Lebenslange Sperre gegen Skilangläufer Johannes Dürr

Fotocredit: SID

VonEurosport
14/11/2019 Am 11:57 | Update 14/11/2019 Am 12:01

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat gegen Johannes Dürr unter anderem wegen gewerbsmäßigen, schweren Sportbetrugs Anklage erhoben. Dürr drohen bis zu fünf Jahre Haft. Das berichtet der "ORF". Dürr, durch dessen Aussagen die Ermittlungen der Operation Aderlass bei der Nordischen Ski-WM im Februar dieses Jahres ins Rollen gekommen waren, soll auch am Doping anderer Athleten beteiligt gewesen sein.

So soll der Niederösterreicher Wachstumshormone vom deutschen Mediziner Mark S. an andere Sportler weitergegeben und andere Sportler "zum Zwecke des Eigenblutdopings an den deutschen Mediziner vermittelt" haben.

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Von der österreichischen Anti-Doping-Rechtskommission (ÖADR) war Dürr bereits im Oktober lebenslang gesperrt worden. Beendet ist im Zuge der Operation Aderlass das Verfahren gegen Max Hauke. Der frühere ÖSV-Teamkollege von Dürr wurde wegen gewerbsmäßigen, schweren Sportbetrugs zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Auch in Deutschland stehen die Ermittlungen gegen das mutmaßliche Doping-Netzwerk um den Erfurter Sportarzt Mark S. vor dem Abschluss. Man werde gegen Ende des Jahres mit einer Anklage rechnen können, sagte Kai Gräber, Chef-Ermittler der Schwerpunktstaatsanwaltschaft in München.

(SID)

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