Veronika Stepanova zweifelt an Aussagen von Therese Johaug und Johannes Kläbo zum Ausschluss russischer Athleten

Die russische Skilanglauf-Olympiasiegerin Veronika Stepanova hat sich bei Instagram zu einer Aussage von Johannes Kläbo zum Ausschluss der russischen Athletinnen und Athleten geäußert. Die 21-Jährige stellte dabei in Zweifel, ob der Norweger die Aussage wirklich so gemeint hatte. Kläbo hatte erklärt, den Ausschluss aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu befürworten.

Veronika Stepanova bei Olympia in Peking 2022

Fotocredit: Getty Images

"Das ist seine Meinung, was kann ich dazu sagen?", so Stepanova. "Therese Johaug hat neulich etwas sehr Ähnliches gesagt."
Die Russin ergänzte allerdings: "Ich frage mich aber, ob sie wirklich etwas anderes sagen können. Haben sie unter den aktuellen Umständen eine Wahl, wo ihre lokalen Medien eine bestimmte Erzählperspektive derart vorantreiben?"
Der internationale Skiverband FIS hatte wie viele andere Sportverbände die russischen Teilnehmer:innen mit dem Beginn des Krieges ausgeschlossen. Das geschah zum Teil erst nach Druck aus Norwegen und Schweden.
Johaugs Lager hatte zuvor bereits abgestritten, vom norwegischen Verband oder den Medien zu ihrer Aussage gedrängt worden zu sein. "Sie spricht auf Eigeninitiative und hat eine eigene, unabhängige Meinung", sagte ihr Manager Jorn Ernst.
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Tränen zum Abschied: Superstar Johaug gewinnt ihr letztes Rennen

Quelle: Eurosport

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