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Langlauf: Norwegen droht mit Boykott - mögliches Russland-Comeback sorgt weiter für Wirbel
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Publiziert 12/10/2022 um 18:33 GMT+2 Uhr
Die Ablehnung gegenüber einer möglichen Starterlaubnis für russische und belarussische Athletinnen und Athleten im Langlauf-Weltcup wird breiter. Nach den schwedischen Skisportlerinnen haben nun auch einige Norweger mit einem WM-Boykott gedroht für den Fall, dass der Internationale Ski- und Snowboardverband (FIS) sich für eine Zulassung entscheiden sollte.
Ragnhild Haga sprach sich für einen Boykott aus
Fotocredit: Getty Images
"Ich bin bei einem Boykott dabei", sagte Ragnhild Haga, Doppel-Olympiasiegerin von 2018. Es würde sich angesichts des Krieges in der Ukraine "seltsam" anfühlen, gegen Russinnen anzutreten, sagte sie am Mittwoch.
Auch Staffel-Weltmeisterin Tiril Udnes Weng betonte, sie sei gegen eine Teilnahme russischer Athletinnen am Weltcup oder der WM in Planica (21. Februar bis 5. März).
Sie verstehe nicht, warum es der FIS so schwer falle, sich dagegen zu entscheiden: "Es würde sich sehr falsch anfühlen, wenn sie am Start stünden. Das Letzte, was ich will, ist es, neben jemandem aus Russland anzutreten. Ich unterstütze die Schwedinnen."
Die Langläuferinnen Maja Dahlqvist und Linn Svahn hatten zuvor mit einem WM-Boykott gedroht. Die FIS will sich am 22. Oktober mit der Frage befassen.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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