Olympia 2022 - Skilanglauf: Brugger verliert Ski auf Schlussrunde - DSV-Duo verpasst Teamsprint-Finale

Die deutschen Skilangläufer haben beim olympischen Team-Sprint in der klassischen Technik das Finale auf dramatische Art und Weise verpasst. In der entscheidenden Phase des Halbfinallaufs verlor Janosch Brugger (Schluchsee) einen Ski und lief nur auf dem verbliebenen ins Ziel. Der 24-Jähirge kam schließlich Zwölfter ins Ziel und schied damit mit seinem Partner Albert Kuchler (Lam) aus.

Tragödie auf der letzten Runde: Brugger läuft mit nur einem Ski ins Ziel

Quelle: Eurosport

Auf der ersten Runde hatte Kuchler bereits einen Stockbruch erlitten.
Der Norweger Johannes Hösflot Kläbo hat indes seine fünfte olympische Goldmedaille gewonnen und ist damit nun zweiterfolgreichster Skilangläufer in der Geschichte der Winterspiele. Der 25-Jährige siegte mit Erik Valnes im Teamsprint vor Finnland und Russland.
Für Kläbo war es nach dem Sieg im Einzelsprint die zweite Goldmedaille in China. Mit fünfmal Gold sowie je einmal Silber und Bronze hat er nur noch seinen Landsmann Björn Dählie (8-4-0) vor sich.
In der geschlechterübergreifenden Wertung liegt Kläbo auf Platz vier, dort liegt die Norwegerin Marit Björgen (8-4-3) an der Spitze, die gleichzeitig auch die Rangliste der erfolgreichsten Sportler und Sportlerinnen bei Winterspielen anführt.
Zuvor waren im Teamsprint der Frauen Katharina Hennig und Victoria Carl sensationell zu Gold gelaufen. Das deutsche Duo verwies Schweden und ROC auf die Ränge zwei und drei.
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Sensationelles Finish! Carl stürmt zu Gold im Teamsprint

Quelle: Eurosport

Eurosport-Podcast: Hambüchen & Friends mit Jochen Behle

(SID)
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Hennig und Carl werden im Interview emotional: "Alle Achtung vor Kate"

Quelle: Eurosport

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