Olympia 2022 - Skilanglauf-Star Johannes Hösflot Kläbo erklärt Massenstart-Aus: Probleme mit dem Magen
Mit zwei Goldmedaillen, einmal Silber und einmal Bronze war Johannes Hösflot Kläbo der erfolgreichste norwegische Skilangläufer bei den Olympischen Winterspielen in Peking. Doch der abschließende Massenstart, der von 50 km auf 30 verkürzt worden war, endete mit einer großen Enttäuschung: Der 25-jährige Superstar musste frühzeitig aufgeben. Nach dem Rennen erklärte er seinen vorzeitigen Ausstieg.
Keine Chance auf eine Medaille: Kläbo steigt aus Klassiker aus
Quelle: Eurosport
"Mir geht es gut. Aber es ist mit dem Magen schlimmer", erklärte Johannes Hösflot Kläbo im "NRK" und erzählte von einer sehr unruhigen Nacht: "Ich habe mehr auf der Toilette gesessen als geschlafen."
Trotz der gesundheitlichen Probleme wollte der fünfmalige Olympiasieger den Klassiker zum Abschluss der Spiele auf jeden Fall laufen, erst recht nach der Verkürzung der Distanz. "Ich glaube, ich hätte es bereut, wenn ich es nicht versucht hätte, besonders da das Rennen von 50 Kilometern auf 30 verkürzt wurde", so Kläbo.
Er sei ein Risiko eingegangen, jedoch "hat es überhaupt nicht funktioniert", sagte der Sprint-Olympiasieger enttäuscht.
Wenngleich er sich schon vorher bewusst war, dass es mit dieser unruhigen Nacht ein hartes Rennen werden dürfte. "So wird es hier schwierig", sagte Kläbo im Anschluss.
Kläbo fällt früh zurück
Das war auch im verkürzten Klassiker sichtbar. Der sechsmalige Weltmeister konnte schon früh das Tempo der Spitze um Alexander Bolshunov nicht mitgehen und fiel zurück.
In der dritten Runde sah man dann auf TV-Bildern, wie Kläbo aus dem Rennen ausstieg und anschließend die Skier abschnallte. Zu diesem Zeitpunkt hatte er seine Startnummer schon ausgezogen.
Bolshunov gewinnt drittes Gold
So blieb ihm im Finale des Massenstarts nur die Zuschauerrolle. Dort sicherte sich Alexander Bolshunov nach dem Triumph im Skiathlon und mit der Staffel sein drittes Gold in Peking. Insgesamt war es sogar sein fünftes Edelmetall bei den Spielen in China.
Silber gewann sein Landsmann Ivan Yakimushkin vor Simen Hegstad Krüger (Norwegen).
Krüger ist damit der einzige Norweger, der neben Kläbo in Peking eine Einzelmedaille erringen konnte. Kläbo hatte neben Gold im Sprint und Teamsprint sowie Silber mit der Staffel auch Bronze über die 15 Kilometer klassisch gewonnen.
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Unwiderstehlicher Antritt: Bolshunov fliegt zum dritten Gold in Peking
Quelle: Eurosport
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