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Johannes Hösflot Kläbo bekommt Vertrag für Weltcup: Norwegischer Skilanglauf-Verband gibt klein bei
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Publiziert 07/11/2023 um 16:52 GMT+1 Uhr
Der norwegische Skiverband verzichtet auf weitere Verhandlungen mit Johannes Hösflot Kläbo über einen langfristigen Vertrag und gibt im Streit mit dem Superstar klein bei. "Obwohl ich denke, dass es für beide Parteien einfacher gewesen wäre, wenn wir einen langfristigen Vertrag gehabt hätten, ist es das, was er jetzt nutzen will", sagte der norwegische Skilanglauf-Chef Espen Bjervig bei "NRK".
Johannes Hösflot Kläbo
Fotocredit: Imago
Damit wird der norwegische Superstar im kommenden Winter mit einem Standard-Vertretungsvertrag an den Start gehen. Dieser Vertrag bedeutet für Johannes Hösflot Kläbo, dass er bei den Weltcups wie gewohnt mit dem norwegischen Team starten darf, jedoch dazu zwischen den Weltcup-Wochenenden kommerzielle Freiheit genießt.
Aus Sicht des Superstars ein Sieg im Streit mit dem norwegischen Skiverband.
Kläbo hatte das norwegische Nationalteam Ende April verlassen, nachdem sich beide Parteien auf keinen neuen Vertrag einigen konnten. Dem Superstar gefiel der Umgang des Verbandes mit den Sportlern nicht, nachdem ein wichtiger Sponsor abgesprungen war.
Nach den Regeln des norwegischen Skiverbandes hätte der nicht abgeschlossene Vertrag eigentlich bedeutet, dass der Gesamtweltcupsieger der vergangenen Saison im kommenden Winter nicht für Norwegen an internationalen Wettkämpfen hätte teilnehmen dürfen.
Norwegischer Verband knickt ein
Im Regelwerk des Norwegischen Skiverbandes (Abkürzung NSF, Anm. d. Red.) heißt es: "Sportler, die ein Angebot zur Teilnahme an der NSF-Nationalmannschaft abgelehnt haben, dürfen vom NSF nicht ausgewählt werden, um den NSF bei Wettkämpfen in der Saison zu vertreten, in der das Angebot für einen Platz in der Nationalmannschaft gilt, es sei denn, es liegen besondere Umstände vor."
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Johannes Klaebo darf für Norwegen im Weltcup an den Start gehen
Fotocredit: Getty Images
Genau wegen dieser Regel sieht der "NRK"-Kommentator Jan Petter Saltvedt die "Einigung" als Einknicken des Verbandes. "Das ist eine Niederlage für den norwegischen Skiverband. Das ist nicht die Situation, die sie sich vorgestellt haben", sagte Saltvedt.
Aus Sicht des Kommentators könnte der Abschluss des Vertretungsvertrags ein falsches Zeichen in Richtung der anderen norwegischen Skilangläuferinnen und Skilangläufer bedeuten.
Kläbo ein schlechtes Vorbild
Kläbo könnte ein Vorbild für Nachahmer sein, sich aus der Nationalmannschaft zu streiken und trotzdem an den internationalen Wettkämpfen unter norwegischer Flagge starten zu dürfen.
Kläbos Seite wollte sich zu dem Sachverhalt nur spärlich äußern. "Wir stehen zu dem, was wir im Oktober gesagt haben. Und wir betrachten die Verhandlungen als abgeschlossen", sagte Kläbos Kommunikationsberater Lasse Gimnes gegenüber "NRK".
Somit will der Dominator des vergangenen Winters eigentlich beim Weltcup-Auftakt Ende November im finnischen Ruka an den Start gehen, was aber aufgrund einer Corona-Erkrankung des Norwegers in Frage steht. Die Saison startet am 24. November mit einem Sprint in der klassischen Technik.
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Zu stark für die Konkurrenz! Klaebo im Sprint eine Klasse für sich
Quelle: Eurosport
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