Olympia 2026: Petter Northug plant Comeback bei Winterspielen für Liechtenstein - Norweger vor Nationenwechsel?

Der frühere Weltklasse-Skilangläufer Petter Northug hat in einem Podcast des norwegischen Fernsehsenders "TV 2" angekündigt, bei den Olympischen Spielen 2026 für Liechtenstein an den Start gehen zu wollen. Im Gespräch mit dem früheren Fußball-Profi Jesper Mathisen erklärte Northug, sich gegenwärtig um eine Staatsbürgerschaft für das 40.000 Einwohner zählende Fürstentum zu bemühen.

Petter Northug bei der Nordischen Ski-WM 2017

Fotocredit: Getty Images

Er denke ernsthaft darüber nach, in Cortina d'Ampezzo/Mailand für Liechtenstein zu starten, sagte der 38-Jährige, der seine Karriere 2018 nach den Winterspielen in Pyeongchang mit 13 Weltmeistertiteln beendet hatte.
"Ich glaube, dass die Qualifikation für Olympia 2026 machbar ist. Ich denke, dass ich es machen muss", führte der Norweger weiter aus.
"Es wäre großartig, noch einmal Olympische Spiele zu erleben, aber das muss 2026 geschehen. 2030 wird es zu spät sein", meinte Northug, der seine Chancen, tatsächlich für Liechtenstein auf die Loipe zu gehen, bei "20 Prozent" sieht.
Im Skiverband des Fürstentums würde Northug für den Fall einer Einbürgerung auf seinen ehemaligen Konkurrenten Ilia Chernousov treffen. Der gebürtige Russe, der seit 2020 die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt, arbeitet als Langlauf-Trainer in dem Zwergstaat.
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Quelle: Eurosport


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