Johaug war bei der WM in Seefeld mit drei Goldmedaillen die erfolgreichste Athletin. In der laufenden Weltcupsaison, ihrer ersten nach abgesessener Dopingsperre, feierte sie im achten Distanzrennen ihren achten Sieg. Für Johaug war es der dritte Sieg am Holmenkollen nach 2013 und 2016, mehr hat nur ihre Landsfrau Marit Björgen (sieben) auf dem Konto.
Dritte wurde in Oslo die Schwedin Ebba Andersson (+1:49,9). Die 22 Jahre alte Hennig lief bei ihrer Holmenkollen-Premiere lange ein einsames Rennen, verlor in der Schlussphase noch einen Platz und hatte im Ziel 4:11,9 Minuten Rückstand auf Johaug. Hennig ließ allerdings zahlreiche Spitzenläuferinnen weit hinter sich. Julia Belger als 19. und Antonia Fräbel als 25. verkauften sich ebenfalls teuer.
Am Samstag hatten Russlands Skilangläufer im 50-km-Rennen am Holmenkollen einen eindrucksvollen Vierfachsieg gefeiert. Alexander Bolschunow setzte sich im Klassik-Massenstart nach 2:23:49,8 Stunden mit einer Sekunde Vorsprung vor Maxim Wylegschanin durch und wurde mit 22 Jahren zum jüngsten Sieger in der Geschichte des erstmals 1898 ausgetragenen Laufes. Thomas Wick, einziger deutscher Starter am Samstag, beendete den Wettkampf auf Platz 27.
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