Jessie Diggins erlebt Riesendrama: Podestplatz trotz Handschuhverlust und Platzwunde beim FIS-Weltcup in Ruka

Glück im Unglück für Langlaufstar Jessie Diggins: Beim 20-km-Massenstart im freien Stil in Ruka lief sie bei klirrender Kälte von bis zu -19° C mit nur einem Handschuh und einer stark blutenden Platzwunde im Gesicht als Zweite ins Ziel und verpasste den 1. Platz nur ganz knapp. Diggins hatte einen Handschuh und einen Stock verloren. Den ihr überreichten Ersatzstock bekam sie wuchtig ins Gesicht.

Massenstart mit Sprintfinish: Ilar setzt sich gegen Diggins durch

Quelle: Eurosport

Das Stock- und Handschuh-Drama ereignete sich ca. einen Kilometer vor dem Ziel. Diggins kämpfte aber weiter und errang unter Schmerzen mit nur drei Zehntelsekunden Rückstand auf die Schwedin Moa Ilar den 2. Platz.
Mit schmerzverzerrtem Gesicht und Blut um die Mundwinkel saß sie nach dem Zieleinlauf auf dem Boden und wurde von ihren Teamkolleginnen Sophia Laukli und Rosie Brennan getröstet.
Bei der Siegerehrung konnte Diggins nach all dem Drama allerdings wieder lachen.
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Jessie Diggins (USA) fuhr beim Massenstart im freien Stil in Kuusamo (FIN) trotz Gesichtsverletzung auf Platz 2

Fotocredit: Imago

Auf Instagram schrieb die 32-jährige US-Amerikanerin: "Ich habe das Rennen mit einem blutigen Gesicht, einem Ersatzstock, keinem Handschuh und keinem Gefühl in meinen Händen und Beinen beendet!" Sie habe "höllenmäßig“ kämpfen müssen.
"Ich kann meinem Team und dem FIS-Team nicht genug danken dafür, dass sie sich so gut um mich gekümmert haben", schrieb die dreimalige Olympiamedaillen-Gewinnerin weiter. In einem Rennen, das sie so schnell nicht vergessen wird, wurde sie zur tragischen Heldin.
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"Kann nicht aufhören zu weinen": Tränen-Interview von Diggins

Quelle: Eurosport

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