Ruka: Therese Johaug und Co. stecken elf Stunden im Verkehr fest - Norwegens Langläufer für eine ganze Nacht im Bus

Drei Stunden hätte der Transfer des norwegischen Langlauf-Teams vom finnischen Ruka zum Flughafen in Rovaniemi dauern sollen. Letzten Endes gestaltete sich die Busfahrt für Superstar Therese Johaug und Co. jedoch zu einer außergewöhnlichen Angelegenheit. Satte elf Stunden - und damit fast eine ganze Nacht - verbrachten die Norweger im Auto. Die Zeit wurde von den Betroffenen aber gut genutzt.

Therese Johaug haben eine kuriose Fahrt erlebt

Fotocredit: Getty Images

Wie die finnische Tageszeitung "Yle" berichtete, hatten die Behörden am Wochenende vor schlechtem Wetter und gefährlichen Bedingungen auf den Straßen gewarnt. Tatsächlich ereigneten sich am Sonntagabend rund um Rovaniemi ein Dutzend Verkehrsunfälle.
Der Bus der norwegischen Langläufer blieb davon zwar verschont, aber eben nicht von den Nebenwirkungen. Die Folge der Unfälle waren nämlich blockierte Fahrbahnen und stockender Verkehr.
"Ich bin froh, dass ich gut angekommen bin. Ich hatte Angst. Ich bin sehr froh, hier zu sein und nicht in einem Graben in den finnischen Wäldern zu liegen", erklärte Johaug im Interview mit dem norwegischen Rundfunksender "NRK". "So etwas habe ich noch nie erlebt."
Ihr Teamkollege Martin Löwström Nyenget hob die Arbeit des Busfahrers hervor, der "einen sehr guten Job" gemacht und dafür gesorgt habe, dass alle ruhig geblieben sind.

Johaug und Co. vertreiben sich die Zeit

Getrübt war die Stimmung laut Nyenget keineswegs, vielmehr haben die Betroffenen die vielen Stunden gut genutzt.
"Die Atmosphäre war gut", gab er einen Einblick. "Wir Athleten sind Ski gelaufen, unser Team hat sehr fleißig gearbeitet, also war es ruhig und alle haben etwas Schlaf bekommen. Am Ende verlief alles reibungslos", sagte der 32-Jährige.
Nach der sicheren Ankunft in Rovaniemi ging es per Flug nach Helsinki und von dort weiter nach Oslo. Am kommenden Freitag stehen in Lillehammer die nächsten Wettkämpfe im Weltcup auf dem Programm (live und on-demand bei discovery+).
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Diggins zieht es durch, Johaug fehlt der Punch

Quelle: Eurosport


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