Therese Johaug spricht in Interview ehrlich über ihre Schwangerschaft: "Ich mag es nicht, schwanger zu sein"
Publiziert 05/11/2025 um 13:19 GMT+1 Uhr
Die 14-malige Langlauf-Weltmeisterin Therese Johaug hat sich im Gespräch mit dem norwegischen Medium "NRK" ehrlich über ihre Schwangerschaft geäußert. "Ich mag es nicht. Ich mag das, was kommt. Aber ich mag es nicht, schwanger zu sein. Man fühlt sich einfach nicht wie man selbst", erklärte die Norwegerin ihren Gemütszustand. Die 37-Jährige hatte 2023 bereits ihr erstes Kind auf die Welt gebracht.
Therese Johaug hat in einem Interview ehrlich über ihre Schwangerschaft gesprochen
Fotocredit: Getty Images
Zusätzlich sei sie in letzter Zeit von Rückenproblemen geplagt worden, erzählte die viermalige Olympiasiegerin weiter: "Ich habe in drei Wochen nur zwei Trainingseinheiten absolviert. Es war ganz schrecklich."
Generell fühle sie sich gegenwärtig "viel zu schwanger", aber sie müsse "noch zweieinhalb Monate durchhalten" bis im Januar der errechnete Geburtstermin anstehe. Auch wenn sie wisse, "dass es im Dezember schnell gehen wird", komme ihr die Zeit bis dahin noch sehr lange vor.
Dabei ist sie sich bewusst, dass die negativen Gefühle auch mit ihrer Prägung als Leistungssportlerin zusammenhängen. Auf die Frage, ob ihre Identität einfach sehr mit Fitness verbunden sei, antwortete Johaug: "Ja, und auf jeden Fall jetzt, da ich zusätzlich zur Schwangerschaft Probleme mit dem Rücken hatte. Da habe ich es komplett verloren. Auch im Kopf, man wird einfach nur sauer."
In den mental schwierigen Phasen gehe sie "nur herum" und sei "deprimiert", berichtete die ehemalige Langlauf-Queen und enthüllte: "Ich fühle mich wie eine 80-jährige Frau. Dann verliere ich ein wenig den Verstand. Ich werde mürrisch, richtig mürrisch."
Johaug mit zweitem Karriereende
Johaug, die seit 2023 mit dem ehemaligen Ruderer Nils Jakob Hoff verheiratet ist, hatte ihre Karriere 2022 ein erstes Mal beendet, war aber zur vergangenen Saison noch einmal zurückgekehrt, um bei der Nordischen Ski-WM in Trondheim anzutreten.
In ihrer Comeback-Saison gewann sie insgesamt sieben Weltcup-Rennen und holte dreimal Silber und einmal Bronze bei den Weltmeisterschaften, bevor sie endgültig zurücktrat.
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Quelle: Eurosport
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