Tour de Ski: Katharina Hennig dreht in der Verfolgung auf - Olympiasiegerin rauscht bei Aufholjagd auf Rang sechs

Langlauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig ist im ersten Distanzrennen der Tour de Ski eine starke Aufholjagd gelungen. Die Sächsin lief im Verfolger über zehn Kilometer von Rang 26 bis auf den sechsten Platz nach vorne und unterstrich nach überstandener Erkältung ihre Top-Form. Bei den Herren setzte sich Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo durch.

Spannung bis zum Schluss: Weng sprintet erstem Weltcupsieg entgegen

Quelle: Eurosport

Die Führung nach zwei von sieben Etappen übernahm die Norwegerin Tiril Udnes Weng. Hennig hatte sich im Sprint am Samstag einen Rückstand von mehr als einer Minute eingehandelt, machte auf ihrer Paradestrecke im klassischen Stil aber viel Boden gut.
Die 26-Jährige überholte unter anderem ihre Teamkolleginnen Laura Gimmler und Sofie Krehl, die am Samstag in den Top Ten gelandet waren. Gimmler kam als Elfte ins Ziel, Krehl löste als 15. das Ticket für die im Februar beginnende WM in Planica.
Bei den Männern überzeugte Friedrich Moch aus Isny. Der 22-Jährige lief am Sonntag vom 17. auf den 15. Platz, zwischenzeitlich lag er sogar in den Top Ten.
Moch hatte am Samstag erstmals in seiner Karriere den Einzug in ein Sprint-Viertelfinale geschafft. Norwegens Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo gewann die ersten beiden Etappen und steuert seinem dritten Tour-Sieg entgegen.
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Kraftakt in Val Müstair: Kläbo krallt sich den nächsten Sieg

Quelle: Eurosport

Hennig will ein Zeichen setzen

Hennig war bei den vergangenen drei Tour-Ausgaben als zweimal Achte und einmal Neunte immer beste Deutsche gewesen, nun will sie ihr Ergebnis noch einmal toppen. Im Ziel betrug ihr Rückstand auf Weng, die auch im Gesamtweltcup führt, am Sonntag 41,9 Sekunden.
Nach einem Ruhetag wird die Tour am Dienstag in Oberstdorf mit einem erneuten Distanzrennen über zehn Kilometer fortgesetzt, dann aber mit Einzelstarts. Auch dort dürfte Hennig, die in diesem Winter schon zweimal auf dem Podest stand, gute Chancen haben.
(SID)
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Konkurrenz ohne Chance: Dominatorin Fähndrich gewinnt den Sprint

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