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Russische Langläuferin Veronika Stepanova mit heftiger Kritik an FIS nach Verlängerung der Sperre
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Publiziert 24/10/2022 um 10:32 GMT+2 Uhr
Veronika Stepanova hat Kritik am internationalen Skiverband (FIS) sowie an Norwegen geübt. Die bekennende Unterstützerin des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist überzeugt, dass Norwegen von der durch den Ukraine-Krieg entstandenen Krise profitiere, während es Alpenländer wie Deutschland und die Schweiz schwer hätten. Zudem würde das Fehlen russischer Athletinnen dem Langlaufsport schaden.
Veronika Stepanova
Fotocredit: Getty Images
Sportler und Sportlerinnen aus Russland und Belarus dürfen auch in diesem Winter nicht an Wettkämpfen der FIS teilnehmen. Diese Entscheidung traf der internationale Skiverband bei seinem Council-Meeting am vergangenen Samstag in Sölden im Rahmen des Saisonauftakts der alpinen Skirennläufer auf dem Rettenbachgletscher.Die Mannschaften sind seit dem 1. März 2022 wegen des Angriffskrieges in der Ukraine nicht bei Veranstaltungen der FIS startberechtigt.
Durch die Sperre für Athletinnen aus Russland würde der Langlauf seinen größten Zuschauermarkt verlieren. Dadurch würde sich die FIS selbst schaden, erklärte Olympiasiegerin Stepanova beim russischen TV-Sender "Match TV" und meinte weiter:
"Wie soll der Verkauf von Medienrechten zur Finanzierung der Wettbewerbe und der Preisgelder ohne das weltweit größte Fernsehpublikum ablaufen? Viel Glück, sage ich da nur."Aufgrund von ansteigenden Energiekosten wie extrem hoher Strompreise würden zahlreiche Weltcups in Mitteleuropa abgesagt, meinte Stepanova. Es lohne sich für die Veranstalter nicht, die Schneekanonen anzuwerfen und Kunstschnee zu produzieren.
Diese Schwierigkeiten gebe es in Norwegen nicht: "Die Weltcups in Lillehammer, Drammen und Oslo können wie geplant durchgeführt werden."
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Quelle: Eurosport
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