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Weltcup-Pläne der FIS sorgen für Unmut - Norwegen-Trainer Eirik Myhr Nossum prangert Änderungen an
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Publiziert 27/10/2022 um 17:01 GMT+2 Uhr
Der internationale Ski-Verband (FIS) hat sich für die Saison 2023 zum Ziel gesetzt, den Skilanglauf für das Publikum attraktiver zu gestalten. Die angekündigten Regeländerungen sorgen jedoch für Unmut. Der Weltverband machte sich nämlich an den Renndistanzen zu schaffen - ließ dabei aber jegliche Konsequenz vermissen. Norwegens Nationaltrainer Eirik Myhr Nossum prangerte nun die Pläne der FIS an.
Die Pläne der FIS sorgen für Unmut
Fotocredit: Getty Images
Ab sofort bestreiten Männer und Frauen dieselben Distanzen: 2022/23 gibt es nur noch Rennen über 10 km, 20 km und den Skiathlon (2x 10km). Die Anzahl der kräftezehrenden Wettkämpfe über 50 Kilometer wurden auf ein Minimum reduziert. Die Änderungen sollen unter anderem mehr Zuschauer anziehen - zumindest im Weltcup.
Wie aus dem Vorhaben der FIS hervorgeht, wird nur der Weltcup umgekrempelt. Bei den Weltmeisterschaften sollen aber nach wie vor die alten Distanzen gelaufen werden. Ein Vorgehen, das in den Augen von Myhr Nossum keinen Sinn ergibt.
"Ich finde es etwas unglücklich, wenn 100 Prozent der Distanzrennen, die wir bei einer WM laufen werden, nicht im Weltcup ausgetragen werden", erläuterte der Norweger. "Das finde ich problematisch."
Um etwaigen Nachteilen bei der WM 2023 in Planica vorzubeugen, nimmt das norwegische Team auch an nationalen Wettbewerben teil, bei welchen auch weiterhin 50-Kilometer-Rennen ausgetragen werden. So sollen seine Schützlinge bestmöglich vorbereitet zur Weltmeisterschaft antreten. "Diese Möglichkeit hätten wir auch gerne auf dem höchsten Level im Weltcup", erklärte Myhr Nossum.
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Quelle: Eurosport
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