Nordische Ski-WM 2023: Katharina Hennig verpasst im Skiathlon nur knapp eine Medaille - Gold für Schweden
Katharina Hennig hat in ihrem ersten Einsatz bei der Nordischen Ski-WM in Planica nur knapp eine Medaille verpasst. Die 26-Jährige zeigte am Samstag im Skiathlon über 15 Kilometern ein starkes Rennen und war lange Zeit in Reichweite der Bronzemedaille. Am Ende fehlten ihr als Vierte 5,3 Sekunden auf die drittplatzierte Norwegerin Astrid Öyre Slind. Gold ging an die Schwedin Ebba Andersson.
Doppelsieg für Schweden, Hennig attackiert: Das Finish im Skiathlon
Quelle: Eurosport
Silber holte Ebba Anderssons Landsfrau Frida Karlsson. Allerdings hatte die 23-Jährige 22,0 Sekunden Rückstand auf die neue Skiathlon-Weltmeisterin.
Andersson dominierte das Rennen, das in klassischer und freier Technik gelaufen wird, in der zweiten Rennhälfte und ließ sich dabei auch von einem Sturz in einer Abfahrt nicht aufhalten. Für die 25-Jährige ist es der erste Einzeltitel bei einem Großereignis und ihr zweites WM-Gold. Bei der WM 2019 in Seefeld war sie mit dem schwedischen Team Staffel-Weltmeisterin geworden.
Die deutsche Skilanglauf-Mannschaft wartet dagegen weiter auf die erste WM-Medaille seit 12 Jahren. Bei der WM 2011 in Oslo hatte die Männer-Staffel Bronze geholt. Eine deutsche Einzel-Medaille gab es zuletzt 2009, bei den Frauen sogar 2003 mit Sprint-Silber durch Claudia Künzel.
Katharina Hennig, die 2017 bei der WM im finnischen Lahti mit Platz zehn im Skiathlon ihr zuvor bestes WM-Ergebnis verbucht hatte, musste im zweiten Rennteil im von ihr weniger geliebten freien Stil die drei Top-Läuferinnen ziehen lassen. Daraufhin bildete sie über viele Kilometer ein Duo mit der Finnin Kerttu Niskanen. Gemeinsam versuchten sie die enteilte Astrid Öyre Slind noch einmal einzuholen, doch die Norwegerin verteidigte ihren Vorsprung.
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"Wie ausgebremst!" Weltmeisterin Andersson stürzt in Abfahrt
Quelle: Eurosport
Nordische Ski-WM 2023: Pia Fink läuft in die Top 15
Am vorletzten Anstieg gelang es Hennig aber immerhin sich von Niskanen abzusetzen und Rang vier abzusichern.
Als zweitbeste Deutsche lief Pia Fink auf den 14. Rang. Katherine Sauerbrey komplettierte auf Rang 21 das gute deutsche Ergebnis.
Mit dem gelungenen Start sammelte Hennig auch Selbstvertrauen für die Staffel am Donnerstag und das abschließende 30-km-Rennen am Samstag. Der Skiathlon sei für sie ohnehin "der Wettkampf zum Reinkommen", hatte die 26-Jährige bereits im Vorfeld betont: "Meine Konzentration gilt eher der Staffel und dem Dreißiger".
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Stürze und schwedische Dominanz: Die Highlights vom Skiathlon
Quelle: Eurosport
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(mit SID)
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