Nordische Ski-WM 2025: Ebba Andersson holt nach Sekunden-Krimi Gold vor Therese Johaug, Katharina Hennig in Top 10

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Das Rennen über 10 Kilometer im klassischen Stil bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Trondheim hatte Krimi-Qualitäten. Die Schwedin Ebba Andersson holte Gold und verwies Superstar Therese Johaug mit einem winzigen Vorsprung von 1,3 Sekunden auf den Silberrang. Bronze ging an. Beste deutsche Starterin war Klassisch-Spezialistin Katharina Hennig auf Position sieben.

Sekunden-Krimi! Johaug zieht wieder den Kürzeren gegen Andersson

Quelle: Eurosport

Was für ein sportliches Drama: Nachdem Comebackerin Therese Johaug bei der Heim-WM im Skiathlon den Titel nur um wenige Zentimeter im Zielsprint gegen Ebba Andersson verpasste, lief es über 10 km klassisch ähnlich.
Andersson und Johaug lagen schon bei den Zwischenzeiten nur hauchdünne auseinander, die virtuelle Führung wechselte immer wieder.
Die Norwegerin hatte den Vorteil, sich an den Zwischenzeiten der vor ihr gestarteten Schwedin orientieren zu können.
Nur: Johaug konnte diesen nicht nutzen, auf der Ziellinie fehlten ihr 1,3 Sekunden auf die große Rivalin. Platz drei ging an Anderssons Teamkollegin Frida Karlsson (+12,1), die Österreicherin Teresa Stadlober schrammt als Vierte (+15,0) knapp am Podest vorbei.

Johaug ehrlich: "Das nervt dermaßen"

"Das ist verrückt, so knapp hinter den Goldmedaillen. Das nervt dermaßen", erklärte Johaug im Eurosport-Interview. "Emma ist aber einfach sehr stark."
Andersson wiederum bekannte, dass sie "wieder einmal überrascht" sei vom Ausgang des Rennens. "Es war vorgestern schon ein großer Tag und ich habe mich dann vorbereitet auf diese schwierigen Bedingungen", so die frischgebackene Doppel-Weltmeisterin.

Hennig "superglücklich" über Top-10-Ergebnis

Hennig lief ein mutiges Rennen und lag letztlich nur 29,9 Sekunden hinter Andersson zurück. "Ich bin superglücklich über diesen Platz, die Saison ist nicht ganz nach meinen Vorstellungen gelaufen", sagte Hennig, die während des Winters mit gesundheitlichen Problemen kämpfen musste.
Die 28-Jährige aus Oberwiesenthal war 2022 in Peking Olympiafünfte im Zehner, der damals ebenfalls klassisch gelaufen wurde. In Trondheim soll sie sich vor allem auf die Staffel am Freitag konzentrieren, die laut Cheftrainer Peter Schlickenrieder "die einzige realistische Medaillenchance" bietet.

Bundestrainer Schlickenrieder: "Wir haben riskiert"

Für diese dürfte auch Victoria Carl gesetzt sein, die am Dienstag als 14. (+1:33,6 Minuten) ein wenig unter ihre Möglichkeiten blieb.
Pia Fink wurde gute Elfte (+1:06,8), Katherine Sauerbrey 16. (+1:46,7). "Das Wachsteam hat nach dem Männerrennen noch einmal gut reagiert. Wir haben riskiert, das fand ich gut", sagte Schlickenrieder.
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(mit SID)
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Skiathlon-Zieleinlauf: Kläbo vorneweg - dahinter Fotofinish

Quelle: Eurosport


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