Glaubt man den polnischen Medien, dann führt Sportdirektor Adam Malysz derzeit fleißig Gespräche mit möglichen Kandidaten für den Posten als Cheftrainer der Skispringer in Polen. Es ist einer der prestigeträchtigsten Jobs in der Szene, Polens Adler genießen in der Heimat Kultstatus - vor allem Kamil Stoch, Dawid Kubacki Piotr Zyla.
Allerdings: Die erfolgsverwöhnten Polen mussten in diesem Winter fast nur Rückschläge hinnehmen. Aktuell belegt kein Springer aus dem Team von Michal Dolezal einen Top-15-Platz in der Weltcupgesamtwertung, Stoch kommt als Bester seiner Mannschaft derzeit auf Rang 19. In der Nationenwertung findet sich Polen auf Position sechs wieder.
Eine sportliche Bankrotterklärung im Vergleich zu den Vorjahren.
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Einzig die Bronzemedaille von Kubacki von der Normalschanze bei Olympia in Peking ragt heraus.

Pointner, Hornschuh und Maciusiak im Gespräch

Dass es ob der Situation eine Trainerdebatte gibt, erscheint fast zwangsläufig. Der Finne Mika Kojonkoski soll bereits abgesagt haben, Alexander Pointner gilt nun als heißester Kandidat. Der Österreicher, der früher selbst im Weltcup sprang, machte sich vor allem als ÖSV-Coach einen Namen. Von 2004 bis 2014 führte er Stars wie Thomas Morgenstern oder Gregor Schlierenzauer zu zahlreichen großen Erfolgen.
Neben Pointner bringt die Presse in Polen auch den Deutschen Ronny Hornschuh ins Spiel. Darüber wird über eine interne Lösung mit Maciej Maciusiak spekuliert, der aktuell den B-Kader trainiert.
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