Skispringen: Wegen Bauarbeiten in Lake Placid - Weltcup findet erstmals seit Dezember 2023 in Klingenthal statt

Deutschland trägt in der kommenden Saison gleich fünf Skisprung-Highlights aus. Weil die für den 13. und 14. Dezember angesetzten Wettkämpfe wegen Bauarbeiten kurzfristig nicht im US-amerikanischen Lake Placid stattfinden können, springt der DSV mit seiner Schanze im sächsischen Klingenthal ein. Zuletzt war die Klingenthaler Vogtland Arena im Dezember 2023 Austragungsort für einen Weltcup.

Die Vogtlandarena in Klingenthal wird 2025 wieder Weltcup-Austragungsort.

Fotocredit: Getty Images

"Grund für die Absage sind notwendige Bauarbeiten an der HS-128-Schanze, die bei einer kürzlichen Inspektion festgestellt wurden", erklärte der Weltverband FIS in seiner offiziellen Stellungnahme.
Die Aussichtsplattform des Olympischen Sprungkomplexes müsse umfangreich saniert werden, so das Organisationskomitee von Lake Placid. Die Stahlträger unterhalb des Turms müssten komplett mit einem Gerüst versehen werden. Solange sei der Zugang zum Schanzenturm blockiert.
Da das Prozedere auf 15 Wochen ausgelegt ist, fällt Lake Placid als Weltcup-Ort für die anstehende Saison weg.
Die schlechten Nachrichten aus dem Essex County in den USA sorgen beim Deutschen Skiverband derweil für erhöhten Organisationsverband - und das Privileg, gleich fünf Highlights austragen zu dürfen.

Fünf Events in Deutschland

Klingenthal war lange Zeit Austragungsort für Weltcups, zuletzt im Dezember 2023. Entsprechend logisch war die Wahl für die Schanze in Sachsen.
Neben dem unverhofften Weltcup in Klingenthal standen zuvor mit Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen wie gewohnt die beiden Austragungsorte der Vierschanzentournee, die Skiflug-WM in Oberstdorf und der Weltcup in Willingen fest.
Nach aktuellem Stand dürfte das allerdings erstmal eine Ausnahme bleiben: Lake Placid soll nach Abschluss der Bauarbeiten wieder in den Skisprung-Kalender zurückkehren.
"Die Region ist ein bewährter Weltcup-Austragungsort und wird nach Abschluss der Bauarbeiten in den Kalender zurückkehren", schreibt die FIS in ihrer Mitteilung.
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Quelle: Eurosport


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