Vierschanzentournee Bischofshofen - Philipp Raimund hadert mit Anlauf: "Ich hasse Bischofshofen"

Philipp Raimund sprang bei der Vierschanzentournee in der Qualifikation von Bischofshofen auf Rang 15 – und haderte mit dem Anlauf. Am Eurosport-Mikrofon klagte der 24-Jährige: "Ich hasse Bischofshofen. Hier schlafe ich jedes Mal fast ein, wenn ich in den Radius komme, weil der Anlauf so lang und so langsam ist. Wahrscheinlich ist das der größte Unterschied – der Anlauf."

Raimund nach Topsprung ehrlich: "Ich hasse Bischofshofen"

Quelle: Eurosport

Der 24-Jährige wählte sogar noch deutlichere Worte für die aus seiner Sicht ungenügenden Bedingungen: "Ich mag die Schanze immer noch nicht, weil der Anlauf mir auf den Sack geht. Ich bin ein ungeduldiger Mensch und für so einen Anlauf, der gefühlt bergauf fährt und sehr, sehr lange dauert, bin ich zu ungestüm", erklärte er dem "ZDF". Schritt für Schritt schließe er jedoch "Frieden" mit der Schanze in Bischofshofen.
Mit den 138,5 Metern und 138,4 Punkten am Quali-Sonntag war er "fast zufrieden", konstatierte er im Eurosport-Interview: "Aber es steckt noch viel mehr Potenzial darin. Beim Fliegen war ich etwas instabil, daher hoffe ich, dass es morgen ein bisschen besser wird. Trotzdem war es für mich wirklich gut - vor allem für Bischofshofen." 
Die vorherige Station der Vierschanzentournee hatte Raimund deutlich besser gefallen: "Innsbruck mag ich wirklich gerne, einfach weil es wichtiger ist, mehr Kraft in den Beinen zu haben", sagte er. Am Freitag war der gebürtige Göppinger 15. Geworden, mit insgesamt 239,3 Punkten. 
In der Gesamtwertung belegt Raimund nach drei von vier Stationen den 24. Platz. 
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Quelle: Eurosport


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