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Vierschanzentournee: Nur sechs Änderungen in 69 Jahren - Die Chronik der Tournee-Verlegungen
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Publiziert 04/01/2022 um 17:58 GMT+1 Uhr
Erst zum sechsten Mal in ihrer 69-jährigen Geschichte ist ein Springen bei der Vierschanzentournee örtlich verlegt worden. Nachdem starke Föhnwinde am Dienstag das Bergiselspringen in Innsbruck unmöglich gemacht hatten, soll das dritte Tournee-Springen nun am Mittwoch (16:30 Uhr live bei Eurosport) in Bischofshofen nachgeholt werden. Damit gibt es zum zweiten Mal eine "Dreischanzentournee".
Das Springen in Innsbruck musste wegen starken Windböen abgesagt werden, das gleiche Szenario ereignete sich zuletzt 2008
Fotocredit: Getty Images
Ausgerechnet bei der 70. Auflage der Vierschanzentournee kommt es zum zweiten Mal in der Geschichte zu einer "Dreischanzentournee".
Am Dienstag verhinderte starker Föhnwind die Austragung des dritten Tourneespringens am Bergisel in Innsbruck. Der Wettbewerb soll nun am Mittwoch (16:30 Uhr live im Free-TV bei Eurosport 1 und bei Eurosport auf Joyn!) in Bischofshofen nachgeholt werden. Einen Tag später findet dann an selber Stelle traditionell auf der Paul-Außerleitner-Schanze das Tournee-Finale statt.
Die gleiche Situation hatte es schon einmal vor 14 Jahren gegeben, als ebenfalls starker Föhn zur Absage des Bergiselspringens führte.
Insgesamt sechs Mal musste in der Historie der Vierschanzentournee ein Wettkampf verlegt werden. Die Verlegungen in der Übersicht.
Vierschanzentournee: Alle Verlegungen
6. Januar 1956: Aufgrund Schneemangels kann das Finale nicht in Bischofshofen ausgetragen werden und findet stattdessen zwei Tage später im 35 km entfernten Hallein statt. Es ist das einzige Tournee-Springen der Geschichte, das nicht auf den klassischen vier Schanzen ausgetragen wird.
6. Januar 1958: Erneut herrscht Schneemangel in Bischofshofen, deshalb wird anstatt auf der großen Paul-Außerleitner-Schanze auf der kleineren Laideregg-Schanze gleich nebenan gesprungen.
1. Januar 1979: Regen und Sturm machen in Garmisch-Partenkirchen ein Springen an Neujahr unmöglich, erst einen Tag später wird an gleicher Stelle gesprungen.
4. Januar 2008: Ein über 100 km/h starker Föhnsturm sorgt für eine Absage in Innsbruck, stattdessen wird an den folgenden beiden Tagen in Bischofshofen gesprungen. Es ist die erste Dreischanzentournee der Geschichte.
28. Dezember 2014: Wegen Schneefalls und mächtiger Winde wird der Auftaktwettbewerb in Oberstdorf nach elf Springern abgebrochen und einen Tag später an gleicher Stelle neu gestartet.
4. Januar 2022: Wie 14 Jahre zuvor macht ein Föhnsturm einen Wettkampf am Bergisel unmöglich. Das Springen wird für den Folgetag in Bischofshofen neu angesetzt, es kommt zum zweiten Mal zu einer Dreischanzentournee.
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(SID)
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Böen bis zu sechs Meter pro Sekunde: Skispringen in Innsbruck unmöglich
Quelle: Eurosport
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