Vierschanzentournee in Innsbruck: Felix Hoffmann erlebt Schrecksekunde am Bergisel - Bindung bleibt am Balken hängen

Felix Hoffmann erlebte einen Schreckmoment im zweiten Durchgang des dritten Springens der Vierschanzentournee in Innsbruck: Sein Schuh blieb am Balken hängen, während des Anlaufs war sich der beste DSV-Adler der Tournee nicht sicher, ob die Bindung beschädigt sein könnte. Alles ging gut und Hoffmann gelang mit 130,5 Metern der weiteste Sprung des Finales an der Bergisel-Schanze.

Schrecksekunde! Hoffmann bleibt mit Bindung am Balken hängen

Quelle: Eurosport

"Das ist am Bergisel leider gerne mal der Fall und ist mir auch schon im Training passiert. Mir ist leider der Schuh kurz hängengeblieben", schilderte der 28-Jährige die Situation. "Ich habe nur gehofft, dass die Bindung noch drinnen ist. Im Übergang habe ich dann gemerkt: Okay, die Ski sind da, die Bindung hält. Da war ich recht entspannt und konnte den Flug genießen."
Mit seinem zweiten Sprung verbesserte sich Hoffmann noch auf Platz fünf und behielt die Chance auf das Podium bei der Tournee-Gesamtwertung. Er hat vor dem letzten Springen in Bischofshofen rund 14 Punkte - umgerechnet etwa acht Meter - Rückstand auf das österreichische Duo Jan Hörl und Stephan Embacher auf den Plätzen zwei und drei.
"Das war einer der besten Sprünge von mir am Bergisel. Ich bin sehr zufrieden heute", sagte Hoffmann nach seinem Sprung auf 130,5 Meter.
Eurosport-Experte Martin Schmitt betonte die Gefahren dieser vermeintlich harmlos anmutenden Aktion: "Wenn man noch ein bisschen stärker hängenbleibt, kann es auch vorne rübergehen. Es bringt einen schon kurz aus dem Konzept und man hofft, dass alles noch da ist, wo es sein soll. Er hat trotzdem einfach seinen Sprung gemacht, der war fantastisch. Cool ist er."
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Hoffmanns Schreckmoment am Balken: "Gehofft, dass Bindung drinnen ist"

Quelle: Eurosport

Kollege Markus Eisenbichler ordnete die Schrecksekunde aus eigener Erfahrung im Live-Kommentar ein: "Das ist mir auch schonmal passiert, in Zakopane. Das kann den Fokus schon etwas verrücken, dann ruft man einfach ab, was man im Kopf gespeichert hat. Man kann sowieso nichts mehr ändern."
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Quelle: Eurosport


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