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Vierschanzentournee in Innsbruck: Hoffmann trotz Schrecksekunde am Bergisel stark - Nikaido verhindert Prevc-Grand-Slam
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Update 04/01/2026 um 20:46 GMT+1 Uhr
Felix Hoffmann hat bei der Vierschanzentournee 2025/26 beim Bergiselspringen in Innsbruck als Fünfter in der Gesamtwertung an Boden verloren, die Chancen auf einen Tournee-Podestplatz aber gewahrt. Ren Nikaido (Japan) verhinderte mit seinem hauchdünnen Überraschungssieg den Grand Slam von Domen Prevc (Slowenien). Stephan Embacher (Österreicher) verpasste den Sieg auch nur ganz knapp.
Highlights: Herzschlagfinale! Nikaido stiehlt Prevc am Bergisel die Show
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Ren Nikaido (131 m/128m/276,5 Punkte) hat das Bergiselspringen der Vierschanzentournee in Innsbruck gewonnen.
Der Japaner holte den ersten Weltcupsieg seiner Karriere mit dem minimalen Vorsprung von 0,5 Zählern vor Domen Prevc (129,5 m/128 m/276,0), der als Zweiter seinen dritten Tagessieg knapp verpasste. Der Slowene liegt aber in der Gesamtwertung nach drei von vier Stationen weiter klar vor Jan Hörl (Tages-4., 41,4 Punkt Rückstand) und Embacher (41,7 Rückstand).
Der erst 19 Jahre alte Embacher (130 m/127,5 m/275,8) wurde wie in Garmisch-Partenkirchen Dritter - ihm fehlten auch nur 0,7 Punkte zum Sieg.
Als bester Deutscher belegte Felix Hoffmann (126,5 m/130,5 m/267,2) den fünften Rang, auch in der Gesamtwertung ist der Thüringer als Fünfter bester DSV-Adler. Hoffmann hat allerdings 13,7 Punkte Rückstand auf den Gesamtdritten Embacher, was rund acht Meter entspricht.
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Innsbruck tobt: Hoffmann mit nächstem Top-Ergebnis - Schrecksekunde am Balken
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Schrecksekunde am Balken für Hoffmann
Beim Abdrücken vom Balken musste der 28-Jährige beim zweiten Sprung allerdings eine Schrecksekunde überstehen: Er blieb kurzzeitig mit dem Schuh am Querbalken hängen, fing sich aber schnell wieder und sprang mit 130,5 Metern sogar die Top-Weite im zweiten Durchgang.
"Das ist am Bergisel leider gerne mal der Fall und ist mir auch schon im Training passiert. Ich habe nur gehofft, dass die Bindung noch drinnen ist", sagte Hoffmann bei Eurosport: "Im Übergang habe ich dann gemerkt: Okay, die Ski sind da, die Bindung hält. Da war ich recht entspannt und konnte den Flug genießen. Das war einer der besten Sprünge von mir am Bergisel. Ich bin sehr zufrieden heute.
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Schrecksekunde! Hoffmann bleibt mit Bindung am Balken hängen
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Geiger und Wellinger erneut ohne Punkte
Philipp Raimund (126 m/125 m/247,4), der vor dem Wettkampf aufgrund einer Panne für einige Minuten im Beförderungslift hängenblieb, folgte am Sonntag auf dem zwölften, Pius Paschke (115 m/118 m/225,4) auf dem 28. Platz.
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Nikaido verblüfft Schmitt: "Fantastischer Wettkampf, verdienter Sieg"
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In der Tourneegesamtwertung liegt Raimund nun auf dem siebten Rang. Das Podest ist mit 40,1 Punkten Rückstand jedoch außer Reichweite geraten. "Mit dem Podium wird es schwierig werden. Es gibt aber noch genügend andere Highlights diese Saison", sagte der Oberstdorfer bei Eurosport.
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Raimund feiert Überraschungssieger Nikaido: "Gönne es ihm von Herzen"
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Karl Geiger (31.) und Andreas Wellinger (37.) schafften es dagegen auch im dritten Tournee-Springen nicht in den zweiten Durchgang.
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Nikaido schlägt Prevc und gewinnt am Bergisel ersten Weltcup
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"Ich habe leider die Landung verkackt. Und das ärgert mich enorm", sagte der zweimalige Olympiasieger Wellinger. Geiger sah zumindest "einen Schritt in die richtige Richtung."
Vor 21.125 Zuschauern, davon je 9400 Österreicher und Deutsche, schrieb Prevc derweil seine Erfolgsgeschichte fort. Zehn Jahre nach seinem Bruder Prevc kann er den Goldadler holen, in Innsbruck stand der Überflieger zum elften Mal in Folge auf dem Treppchen.
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Zur Feier des Tages: Skispringer rollen Bergisel hinunter
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Montag schon Qualifikation in Bischofshofen
Bis zum Weltcup-Rekord von Janne Ahonen aus dem Winter 2004/05 fehlen ihm nur noch zwei weitere Podestplätze.
Weiter geht es für Prevc, Hoffmann und Co. schon am Montag (16:15 Uhr live im TV bei Eurosport 1, im Stream bei discovery+ und im Liveticker bei Eurosport.de) mit der Qualifikation in Bischofshofen.
Auf der Paul-Außerleitner-Schanze hat der Slowene in seiner Karriere noch nie das Podest erreicht, nun kann er dort seiner Titelsammlung erstmals den Goldenen Adler hinzufügen.
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(SID)
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Wellinger verpatzt Landung und verpasst deshalb den zweiten Durchgang
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