Vierschanzentournee: Philipp Raimund crasht in der Qualifikation von Innsbruck in die Bande und sorgt für Schreckmoment
Philipp Raimund hat nach seinem Sprung in der Qualifikation zum Bergiselspringen in Innsbruck für einen Schreckmoment gesorgt. Der Deutsche, der aktuell auf Gesamtrang sechs der Vierschanzentournee liegt, hatte im berüchtigten Auslauf noch zu viel Tempo und krachte in die Bande, die daraufhin zu Bruch ging. Im Eurosport-Interview gab Raimund jedoch kurz darauf Entwarnung.
Kurzer Schreck beim Auslauf: Raimund in Quali hinterher
Quelle: Eurosport
"Ich habe bisher keine Schmerzen, das ist das Wichtigste", sagte Raimund und konnte dabei schon wieder lächeln: "Beim Anzug ist auch nichts kaputtgegangen. Von daher sollte soweit alles okay sein und ich hoffe, dass es den Rest des Abends auch so bleibt."
Raimund ist bei weitem nicht der erste Springer, der am berüchtigten Gegenhang an der Bergiselschanze für eine Schrecksekunde sorgte. "Das ist nicht ganz ungefährlich", erklärte Eurosport-Experte Martin Schmitt in seiner Analyse: "Man hat es gesehen, als die Bande dann repariert wurde. Das schaut immer so clean aus, aber da sind ein paar Metallstreben versteckt. Da muss man schon aufpassen."
Schmitt, der in den Jahren 2000 und 2001 bei der Vierschanzentournee Gesamtdritter wurde, weiß um die Tücken in Innsbruck. "Man ist im Sprung drin, hat das gar nicht auf dem Schirm und wird schneller. Dann geht es wirklich rasant über den Gegenhang in die Bande rein."
Ähnlich wie Raimund erging es dem Tournee-Gesamtführenden Domen Prevc, der ebenfalls mit viel Speed in die Bande flog. Auch er kam mit einem Schrecken davon. "Ein kleiner Kratzer am Ski", sagte Schmitt nach einem Gespräch mit dem slowenischen Betreuerteam. Auch Prevc gab am Eurosport-Mikro wenig später den metaphorischen Daumen nach oben.
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"Bisher keine Schmerzen": Raimund gibt Entwarnung
Quelle: Eurosport
"Doppelter Schreck" für Raimund und Prevc
"Das war für beide ein doppelter Schreck", sagte Schmitt über Raimund und Prevc, die zudem mit heftigem Rückenwind zu kämpfen hatten. Raimund landete am Ende auf Platz 16, Prevc sogar nur auf Rang 30.
"Wenn ich auf den Sprung schaue, ist es besser, dass mir das in der Quali passiert ist, anstatt im Wettkampf", sagte Prevc im Anschluss: "Es war mir eine Lehre."
Am Sonntag (live ab 13:00 Uhr bei Eurosport 1 und discovery+) kämpft der 26-jährige Slowene um seinen dritten Sieg im dritten Tournee-Springen. Aktuell führt Prevc die Gesamtwertung mit 35 Punkten Vorsprung auf den Österreicher Jan Hörl an.
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Schmitt-Analyse zur Quali: "Doppelter Schreck" für Prevc und Raimund
Quelle: Eurosport
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