Katharina Schmid mit Galgenhumor nach Horror-Stürzen in Predazzo: DSV-Star blickt auf Wochenende auf Olympiaschanze

Katharina Schmid hat auf den von schweren Stürzen überschatteten Olympia-Testwettkampf auf der umgebauten Skisprungschanze im italienischen Predazzo mit einer ordentlichen Portion Galgenhumor reagiert. "Die Wettbewerbe überlebt, die Anlagen getestet und ganz ehrlich ... alleine für die Aussicht würde ich wiederkommen", schrieb sie in den Sozialen Medien. Den Verletzten wünschte sie viel Glück.

FIS-Rennleiter Pertile: "Die Problematik ist nicht so groß"

Quelle: Eurosport

Am Wochenende hatten mit fast einem Jahr Verspätung die ersten Wettkämpfe auf den Schanzen der kommenden Winterspiele (6. bis 22. Februar 2026) stattgefunden.
Sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze landete Schmid auf dem elften Rang. Die Ergebnisse rückten in Predazzo aber in den Hintergrund.
Die Topskispringerinnen Eva Pinkelnig und Alexandria Loutitt zogen sich bei schweren Stürzen nämlich jeweils einen Kreuzbandriss zu, die japanische Kombiniererin Haruka Kasai ereilte dasselbe Schicksal. Das Trio verpasst somit die komplette Saison 2025/26 - und auch die Olympischen Spiele.
FIS-Renndirektor Sandro Pertile kündigte nach den Vorfällen Konsequenzen an. "Wir haben die Probleme gesehen, besonders auf der Normalschanze. Sofort nach der Veranstaltung werden wir mit den Organisatoren reden", meinte er im Interview mit Eurosport. "Wir können einige Änderungen auf der Normalschanze erwarten."

DSV-Sportdirektor übt Kritik

Horst Hüttel, Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes, fasste die Enttäuschung einiger Protagonisten zusammen.
"Das Profil dieser Normalschanze ist nicht gelungen. Viele Athletinnen, Athleten und Trainer sind sehr enttäuscht, da man sich von einer neuen und modernen Schanze etwas Anderes erwartet", meinte er im Interview mit der "Deutschen Presse-Agentur".
Bei der FIS bestehe laut ihm nun enormer Handlungsdruck. Die Möglichkeiten seien jedoch begrenzt. "Jetzt versucht man noch nachzusteuern, indem man die Neigung des Schanzentisches etwas verringert. Viel Spielraum wird es aber hier nicht geben", so Hüttel.
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Freitag nach Platz neun in Predazzo: "Noch nicht so locker wie im Winter"

Quelle: Eurosport


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