DSV-Skispringer verpassen Heimsieg in Klingenthal

Die deutschen Skispringer um Weltmeister Severin Freund haben beim Teamwettbewerb in Klingenthal den erhofften Sieg-Hattrick verpasst. Weltcup-Spitzenreiter Freund, Richard Freitag, Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler mussten sich auf Platz zwei mit 1087,2 Punkten den erstmals erfolgreichen Polen (1128,7) geschlagen geben. Dritter wurde Österreich (1086,3).

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"Der Wettkampf hatte ein unglaublich hohes Niveau. Wir sind fast mitgekommen, aber nicht ganz", sagte Bundestrainer Werner Schuster in der ARD.
Das DSV-Quartett hatte 2014 und 2015 in der Vogtland-Arena einen Heimsieg gefeiert, zum dritten Triumph in Folge fehlten am Ende aber einige Meter.
Für Polen holten der starke Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch, Maciej Kot, Piotr Zyla und Dawid Kubacki den ersten Team-Sieg der Weltcup-Geschichte.
Weltmeister Norwegen (1024,2) um den im Vorjahr im Einzel siegreichen Daniel Andre Tande musste sich mit Rang vier begnügen. Slowenien (1013,4) mit den Brüdern Peter und Domen Prevc blieb nur der fünfte Platz. Der erst 17 Jahre alte Domen durfte sich mit 145,0m zumindest über den weitesten Flug des Tages freuen.
Stärkste DSV-Adler waren der schon im Training überzeugende Eisenbichler mit Flügen auf 137,5 und 136,0m und Lokalmatador Freitag (132,0 und 138,0), Freund kam auf 134,0 und 132,0m.
Am Sonntag (15:00 Uhr im TV bei Eurosport 1 und im kostenlosen Livestream) steht in Klingenthal noch ein Einzelspringen auf dem Programm.
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