Eurosport
Lahti: Philipp Raimund und Andreas Wellinger in den Top 6 - Jan Hörl patzt im Kampf um Gelb gegen Daniel Tschofenig
Von
Update 22/03/2025 um 19:39 GMT+1 Uhr
Die deutschen Skispringer haben auf der vorletzten Weltcup-Station das Podest knapp verpasst, im finnischen Lahti aber ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Beim Sieg des slowenischen Teamweltmeisters Anze Lanisek kam Philipp Raimund auf Platz fünf und stellte sein bestes Saisonergebnis ein. Olympiasieger Andreas Wellinger belegte sechs Tage nach dem Gewinn der Raw-Air-Tournee Rang sechs.
Wellinger und Raimund überzeugen in Lahti im Gleichschritt
Quelle: Eurosport
Das Frühlingserwachen der DSV-Adler setzt sich fort, die deutschen Skispringer bleiben kurz vor Saisonende im Aufwind.
Auf der vorletzten Weltcup-Station im finnischen Lahti flogen Philipp Raimund als Fünfter und Raw-Air-Sieger Andreas Wellinger als Sechster beim Sieg des Slowenen Anze Lanisek zwar knapp am Podest vorbei - gleich vier Schützlinge von Bundestrainer Stefan Horngacher landeten bei der Abschiedsvorstellung von Stephan Leyhe aber unter den Top 13.
"Ich hatte eine geile Zeit, es hat mir sehr viel Spaß gemacht", sagte der frühere Teamweltmeister Leyhe am Eurosport-Mikrofon und ergänzte: "Ich blicke mit Freude auf die vergangenen Jahre zurück, kann das Kapitel Skispringen nun abschließen und etwas Neues beginnen."
Mit Platz 25 schaffte es der 33-Jährige noch einmal in die Punkteränge - beim Weltcupfinale am kommenden Wochenende in Planica ersetzt ihn Markus Eisenbichler, der danach ebenfalls "in Rente" geht.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/03/22/4112305-83383748-2560-1440.png)
Leyhe verabschiedet sich am Eurosport-Mikro: "Hatte eine geile Zeit"
Quelle: Eurosport
Raimund stellt bestes Saisonergebnis ein
Eine angemessen gute Zeit hatten am Samstag auf der Salpausselkä-Schanze die vier anderen Deutschen. Raimund stellte sein bestes Saisonergebnis ein, Olympiasieger Wellinger zeigte sechs Tage nach dem Gewinn der Raw-Air-Tournee erneut hohes Niveau. Zum Podest fehlten nur Kleinigkeiten.
Lanisek sicherte sich mit Flügen auf 131,0 und 128,0 m (276,9 Punkte) auf der Salpausselkä-Schanze seinen ersten Saisonsieg und den siebten Weltcup-Erfolg seiner Karriere. Zweiter wurde der Österreicher Stefan Kraft (270,8) vor dem Polen Pawel Wasek (263,9).
Raimund (262,1/125,0+127,0), zuletzt schon in Oslo Fünfter, flog um umgerechnet nur einen Meter an seinem zweiten Weltcup-Podest vorbei. Wellinger, der 2017 in Lahti zweimal WM-Silber im Einzel und Gold mit dem Mixed-Team geholt hatte, lag mit 261,5 Punkten auch nur knapp hinter dem Podium. Der wieder deutlich verbesserte fünfmalige Saisonsieger Pius Paschke kam auf Rang zwölf, Karl Geiger belegte Rang 13.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/03/22/4112276-83383168-2560-1440.png)
"Mehr als verdient": Lanisek feiert ersten Saisonsieg in Lahti
Quelle: Eurosport
Tschofenig baut Vorsprung auf Hörl aus
Im Kampf um den Gesamtweltcup baute Österreichs Tourneesieger Daniel Tschofenig mit Platz sieben seinen Vorsprung auf seinen Teamkollegen Jan Hörl aus, der nur 15. wurde.
Tschofenig geht mit einem Polster von 114 Punkten auf Hörl in die letzten beiden Einzelwettbewerbe am kommenden Wochenende im slowenischen Planica.
Dort sind noch maximal 200 Punkte zu holen, Tschofenig ist damit kaum noch abzufangen. In Lahti steht am Sonntag (16:35 Uhr live auf Eurosport und bei discovery+) noch ein Super-Team-Wettbewerb auf dem Programm.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/03/22/4112210-83381853-2560-1440.jpg)
Herber Rückschlag im Kampf um Gelb: Hörl stürzt in Lahti ab
Quelle: Eurosport
Ahonen und Nieminen liefern sich Show-Duell
Im Rahmenprogramm zwischen den beiden Durchgängen traten unter großem Jubel die beiden finnischen Skisprung-Ikonen Janne Ahonen (47) und Toni Nieminen (49) gegeneinander an - mit Vorteilen für Ahonen, der unter der Woche wie zuletzt diverse andere Altstars Anzugschummeleien während seiner großen Karriere gebeichtet hatte.
Von den Leistungen des Tournee-Rekordsiegers Ahonen und des Albertville-Olympiasiegers Nieminen ist Finnlands heutige Generation weit entfernt: Bester Finne war am Samstag Antti Aalto auf einem immerhin beachtlichen elften Platz.
Das könnte Dich auch interessieren: Prevc liefert Rekordshow - Freitag wird zur "ewigen Zweiten"
(SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/03/22/4112223-83382113-2560-1440.jpg)
Showdown der Legenden: Ahonen und Nieminen bringen Lahti zum Kochen
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung