Althaus, die nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte, verpasste mit 262,2 Punkten (94,0 und 93,0 Meter) ihren zweiten Weltcupsieg nach Februar 2017 in Ljubno um 9,3 Punkte. Ich bin mehr als zufrieden. Es freut mich, mit Carina auf dem Podest zu stehen", sagte Althaus, die nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte.
Vogt, die weiter mehr als doppelt so viele Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spiele (fünf) gewonnen hat als Weltcups (zwei), hielt mit 252,2 Punkten (92,0+88,5) hauchdünn Rekord-Weltcupsiegerin Sara Takanashi (Japan/252,0) hinter sich, die 53 der bisherigen 97 ausgetragenen Springen gewonnen hatte. "Wir sehen, dass wir auch gewinnen können", sagte Bundestrainer Andreas Bauer.
Im "ZDF" sagte Vogt:
Nizhny Tagil
Sieg in der Quali: Eisenbichler setzt Ausrufezeichen
01/12/2017 AM 15:52
Das ist unglaublich. Ich habe sonst die Saison eher mäßig begonnen, jetzt stehe ich mit Katharina auf dem Podest. Besser hätte es nicht losgehen können.
Die 25-Jährige hatte in der Vorbereitung wegen eine Knieverletzung zwei Monate pausieren müssen.
Mixed-Weltmeisterin Svenja Würth (Baiersbronn) kam auf einen starken sechsten Platz (234,6/85,0+90,0). Die mit ihren 18 Jahren schon ungemein erfahrene Gianina Ernst (Oberstdorf), die im Dezember 2013 als Zweite in Lillehammer bei ihrem ersten Weltcup zum einzigen Mal in ihrer Karriere auf das Podest geflogen war, zeigte als Achte (231,5/87,0+88,0) mit ihrem besten Ergebnis seit fast vier Jahren ebenfalls starke Frühform.
Bauer zeigte sich hochzufrieden:
Wir haben vier Springerinnen mit der halben Olympianorm, was will man mehr Wir haben heute zwei Podestplätze gewonnen, nicht den Sieg verloren.
Juliane Seyfarth (Ruhla) überzeugte mit Platz elf (224,5 Punkte/85,5 und 89,0 Meter), Anna Rupprecht (Degenfeld) holte als 24. (205,3 Punkte/81,5 und 86,0 Meter) nach nur eineinhalb Monaten Sprungtraining nach ihrem Kreuzbandriss auf Anhieb Weltcuppunkte.
Am Samstag (17:15 Uhr) findet in Lillehammer ein weiteres Einzelspringen von der kleinen Olympiaschanze statt, am Sonntag (10:45 Uhr) treten die 30 besten Springerinnen der ersten beiden Tage von der Großschanze an. Im Weltcup geht es danach am 16./17. Dezember in Hinterzarten/Schwarzwald weiter.
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