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Weltcup in Lillehammer - Traumstart für DSV-Team: Paschke, Freitag, Wellinger und Schmid gewinnen Mixed-Wettbewerb
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Update 23/11/2024 um 12:19 GMT+1 Uhr
Die deutschen Skispringerinnen und Skispringer haben einen Traumstart in den Weltcup-Winter 2024/2025 erwischt. Das DSV-Quartett um Pius Paschke, Selina Freitag, Andreas Wellinger und Katharina Schmid entschied im norwegischen Lillehammer den Mixed-Wettbewerb souverän für sich. Dahinter landeten die Mannschaften von Gastgeber Norwegen (-22,3 Punkte), Österreich (-31,5) und Slowenien (-62,6).
"Da brennt nichts mehr an!" Paschke macht Mixed-Sieg perfekt
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Pius Paschke riss nach der Landung grinsend den linken Arm in die Luft, im Auslauf empfing der Rest des Teams den bärenstarken Schlussspringer mit La Ola.
Bestens gelaunte DSV-Adler und -Adlerinnen haben in Lillehammer einen Traumstart in den Winter gefeiert und erstmals einen Mixed-Wettbewerb im Weltcup gewonnen.
"Das ist natürlich hervorragend, man weiß ja am Anfang nicht, wo man steht", sagte Männer-Bundestrainer Stefan Horngacher in der "ARD".
Die Frauen seien "sehr stark gesprungen, der Pius auch. Nur mit dem Andi Wellinger war ich nicht ganz zufrieden."
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Wellinger sieht nach Mixed-Sieg noch Luft nach oben
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Wellinger mit Luft nach oben
In der Tat war Topmann Wellinger, der fast auf den Tag genau vor zwölf Jahren in Norwegens Olympiaort von 1994 wie der am Freitag nicht nominierte Karl Geiger sein Weltcup-Debüt gefeiert hatte, mit Sprüngen auf 122,5 und 125,0 m der Schwächste im deutschen Team. "Ich tue mich auf der Schanze immer ein bisschen schwer", sagte der zweimalige Olympiasieger.
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Wellinger trotz Mixed-Erfolgs: "Es war nicht mein Tag"
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Weil Paschke (136,5+133,5), die siebenmalige Weltmeisterin Katharina Schmid (129,5+129,0) und zumindest im ersten Durchgang Selina Freitag (137,5+120,0) glänzten, reichte es zum deutlichen Sieg: Mit 1097,4 Punkten lag das DSV-Team umgerechnet rund zwölf Meter vor Norwegen (1075,1). Dritter wurde Österreich (1065,9).
Allerdings fehlten am ersten Tag eines langen Winters einige Topstars: Österreich schonte Weltcup-Gesamtsieger Stefan Kraft, bei Japan setzte Vierschanzentournee-Sieger Ryoyu Kobayashi aus.
Historischer Sieg für deutsches Mixed-Team
Dies schmälerte aber das positive Fazit des Bundestrainers nicht: "Das war schon gut", sagte Horngacher, der wie der neue Frauen-Chefcoach Heinz Kuttin beste Erinnerungen an Lillehammer hat - mit Österreichs Team holten sie 1994 dort Olympia-Bronze.
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Traumstart für DSV: Freitag glänzt im Mixed
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Historisch war auch der deutsche Sieg: Bei zuvor sieben Mixed-Springen seit der Weltcup-Premiere 2012 hatte ein DSV-Team nur zweimal in der Saison 2022/23 jeweils mit Platz drei das Podium erreicht. Bei Weltmeisterschaften dominierte das DSV-Quartett hingegen und holte zuletzt fünfmal in Serie den Titel. Nun klappte es endlich auch im Weltcup.
Norwegen erhält nach Protest Meter "erstattet"
Mit der neuen Punkteregelung - nun werden bei einer schwachen Landung ohne Telemark drei statt bislang zwei Punkte abgezogen - schienen sich derweil alle Athleten und Athletinnen arrangiert zu haben.
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136,5m! Paschke fliegt DSV-Mixed zur Halbzeitführung
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Stattdessen gab es Probleme mit der automatischen Weitenmessung: Norwegen legte Protest ein, erhielt fehlende Meter für Anna Odine Ström "erstattet" - das reichte aber nicht, um Deutschland zu gefährden.
Weiter geht es am Samstag und Sonntag, wenn jeweils Einzelwettbewerbe der Damen (jeweils um 12:20 Uhr live bei discovery+) und Herren (jeweils ab 15:40 Uhr live bei Eurosport und bei discovery+) von der Großschanze auf dem Programm stehen.
(mit SID)
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Schmitt beurteilt neue Lande-Regel: "Wird für Diskussionen sorgen"
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Wellinger exklusiv über Ziele, Druck und Gänsehautmomente
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