Skispringer Andreas Wellinger freut sich auf neuen DSV-Bundestrainer Mitter: "Vorfreude in allen Bereichen groß"

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Nach dem Abschied von Stefan Horngacher beginnt bei den deutschen Skispringern eine neue Ära. Andreas Mitter übernimmt das Amt des Bundestrainers – ein Umstand, der bei DSV-Star Andreas Wellinger auf große Zustimmung stößt. "Für mich ist es eine sehr gute Entscheidung", sagte der Olympiasieger im Interview mit "Sport1". Der 30-Jährige kennt Mitter bereits bestens aus der bisherigen Zusammenarbeit.

Andreas Wellinger erhofft sich einen Neustart unter Bundestrainer Andreas Mitter

Fotocredit: Getty Images

Darin sieht er einen entscheidenden Vorteil. "Andi war unser Heimtrainer. Er kennt das System, wie wir uns als Athleten über die Jahre weiterentwickelt haben", erklärte Wellinger. Entsprechend groß sei die Zuversicht innerhalb des deutschen Teams.
Auch persönlich erwartet der zweimalige Olympiasieger Veränderungen. Mitter unterscheide sich in seiner Art deutlich von seinem Vorgänger Horngacher. "Der Andi ist vom Typ her schon mal ganz anders als der Stef", sagte Wellinger.
Nach dem schwierigen vergangenen Winter soll der Trainerwechsel neue Impulse bringen. "Die Vorfreude ist in allen Bereichen groß: bei ihm, bei allen anderen Trainern, bei uns Sportlern", berichtete der 30-Jährige.
Trotz des Optimismus weiß der DSV-Star, dass Mitter in seiner neuen Funktion vor einer anspruchsvollen Aufgabe steht. "Jetzt ist ein neuer Weg, jetzt gehen wir den und wollen ihn bestmöglich bestreiten. Wir haben wie jedes Jahr große Herausforderungen vor uns", sagte Wellinger.

Wellinger: "Oft nur als Zuschauer an der Schanze"

Der neue Bundestrainer übernimmt eine Mannschaft, die im vergangenen Winter nur vereinzelt für große Erfolgsmomente sorgte. Philipp Raimund gewann bei den Olympischen Spielen Gold, Wellinger setzte zum Saisonabschluss in Planica mit seinem 254,5-Meter-Flug ein Ausrufezeichen. Über weite Strecken blieben die deutschen Springer jedoch hinter ihren Erwartungen zurück.
Das bekam auch Wellinger selbst zu spüren. "Tatsächlich waren im vergangenen Winter viele enttäuschende Momente dabei – wie oft stand ich im zweiten Durchgang nur als Zuschauer an der Schanze", blickte er zurück. Auf die Frage, ob er überhaupt noch Spaß am Skispringen gehabt habe, antwortete der 30-Jährige schmunzelnd: "Teilweise nicht so wirklich."
Unter Mitter will Wellinger nun bereits deutlich früher in der Saison angreifen können. Bis zum Auftakt möchte er bei körperlicher Verfassung, Sprungform und Material so weit sein, "dass ich nicht erst im Februar wieder konkurrenzfähig bin".
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Quelle: Eurosport


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