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Two Nights Tour: Katharina Schmid verpasst Befreiungsschlag beim Heimspiel in Oberstdorf - Prevc holt Gesamtsieg
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Publiziert 01/01/2024 um 18:43 GMT+1 Uhr
Katharina Schmid hat auch bei ihrem Heimspiel zum Abschluss der "Zweischanzentournee" ein Spitzenergebnis deutlich verpasst. Beim ersten Neujahrsspringen der Frauen in Oberstdorf kam die 27-Jährige in ihrer Heimatgemeinde beim Sieg der Österreicherin Eva Pinkelnig nicht über Platz 16 hinaus. Den Gesamtsieg bei der Premiere der Two Nights Tour sicherte sich die Slowenin Nika Prevc.
Erster Saisonsieg! Pinkelnig gewinnt ÖSV-Showdown in Oberstdorf
Quelle: Eurosport
Der erst 18-jährigen Slowenin reichte nach ihrem Sieg beim Auftaktwettbewerb in Garmisch-Partenkirchen vor zwei Tagen in Oberstdorf ein fünfter Rang für den Gesamtsieg.
Von den deutschen Springerinnen schaffte es keine unter die Top Ten des Two-Nights-Tour-Klassements. Katharina Schmid beendete die "Zweischanzentournee" als beste DSV-Athletin auf Rang 13.
"Es hat sich nicht so geil angefühlt", sagte Schmid im "ZDF", nachdem die dreifache Titelträgerin der WM 2023 in Planica erneut unter ihren großen Möglichkeiten geblieben war: "Es fehlt mir die Selbstverständlichkeit. Es geht in die richtige Richtung, es ist aber zäh."
Schmid flog am Schattenberg auf 120,0 und 113,5 m, mit 236,0 Punkten war sie hinter Agnes Reisch auf Platz elf und Selina Freitag auf Platz 13 nur die drittbeste Deutsche. Von den allerbesten Springerinnen trennten Schmid am Montag viele Meter.
Two Nights Tour: Pinkelnig mit überragendem Saisondebüt
Den Tageserfolg sicherte sich Weltcup-Gesamtsiegerin Pinkelnig, die nach längerer Verletzungspause erst in Partenkirchen ihr Saisondebüt gefeiert hatte, mit Sprüngen auf 132,5 und 129,0 m (272,1) vor der Kanadierin Abigail Strate (269,4) sowie den punktgleichen Eirin Marie Kvandal (Norwegen) und Jacqueline Seifriedsberger (Österreich/261,6).
Prevc holte sich den Gesamterfolg mit 527,7 Punkten vor Pinkelnig (518,1). Tourneesiege haben in der Familie Prevc Tradition: Nikas großer Bruder Peter hatte 2015/16 die Vierschanzentournee gewonnen.
Eigentlich war eine komplette Frauen-Tournee schon für diesen Winter beschlossene Sache, doch Österreichs Verband machte einen Rückzieher. "Aber es war mega, was Garmisch hier aufgezogen hat. Danke an den DSV", sagte die Österreicherin Pinkelnig nach dem ersten Springen am Samstag.
Kleinschanze statt große Bühne: Skispringerinnen reisen nach Villach
Während die Vierschanzentournee der Männer mit den Springen in Innsbruck am Mittwoch und Bischofshofen am Samstag ihrem sportlichen Höhepunkt erlebt, sind die Frauen weit abseits am Mittwoch und Donnerstag in Kärnten auf der Kleinschanze in Villach am Start.
Ob es zeitnah zu einer wirklichen Vierschanzentournee der Frauen kommen wird, liegt in der Verantwortung von Österreichs Skiverband. "Wir hoffen sehr, dass der ÖSV nachzieht", sagte der deutsche Sportdirektor Horst Hüttel.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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