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Vierschanzentournee: Markus Eisenbichler denkt nach verpatztem Auftakt in Oberstdorf über Ausstieg nach
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Publiziert 29/12/2022 um 17:46 GMT+1 Uhr
Der sechsmalige Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler erwägt nach seinem verpatzten Auftakt einen vorzeitigen Ausstieg aus der Vierschanzentournee. "Die Verfassung stimmt hinten und vorne nicht. Da muss ich mal mit den Trainern reden, ob es noch ernsthaft Sinn macht, mich weiter zu quälen. Es ist einfach nicht schön", sagte der 31-Jährige im "ZDF".
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"Es ist schwierig. Ich bin sauenttäuscht", so Eisenbichler weiter. Der schon in den vergangenen Wochen formschwache Siegsdorfer hatte in Oberstdorf erstmals seit 2015 den zweiten Durchgang (live auf Eurosport 1 und bei discovery+) verpasst. Mit nur 115,0 Meter verlor er das Duell gegen den Türken Fatih Arda Ipcioglu (117,0 m). Dass zu einer niedrigen Luke noch Rückenwind dazu kam, ließ sein kränkelndes System in sich zusammenfallen. "Da läuft der Mist nicht bergauf", sagte Eisenbichler.
Bundestrainer Stefan Horngacher sagte nach dem Wettkampf: "Ich werde in Ruhe mit ihm reden, aber ich würde schon an ihn appellieren, dass er weiter mit dabei ist." Man könne die Entwicklung "möglichst entspannt sehen und beobachten". Eisenbichler sei schließlich auch für die anderen Springer im Team wichtig.
Schon am Samstag steht die Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen an. "Ich muss mal überlegen, was ich noch mache. Garmisch mag ich gerne, Oberstdorf eigentlich aber auch", sagte Eisenbichler, dessen bestes Ergebnis des WM-Winters bislang eine neunter Platz in Titisee-Neustadt ist.
Den Sieg zum Tournee-Auftakt schnappte sich der Norweger Halvor Egner Granerud. Karl Geiger verpasste das Podest als Vierter nur knapp, Andreas Wellinger landete auf einem starken sechsten Platz.
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Vierschanzentournee: Eisenbichler haderte bereits nach der Quali
Schon nach der Qualifikation (25.) hatte Eisenbichler mit sich gehadert.
"So mag ich einfach nicht Skispringen. Der Sprung war einfach scheiße. Ich bin so viel mit mir beschäftigt, ich bin jetzt echt geduldig gewesen, aber mir reißt der Geduldsfaden. So ein Scheiß einfach", schimpfte er am Mittwoch: "Das Gefühl passt einfach nicht. Ich schleiche nur hinterher. Das ist mir echt zuwider." Im Sommer hatte sich der 31-Jährige sogar mit Gedanken ans Karriere-Ende getragen ("Das Feuer war einfach weg").
Eisenbichler hatte die Tournee zuletzt 2015/16 nicht beendet. Damals war er in Oberstdorf nur auf Rang 41 gelandet und war in Garmisch-Partenkirchen sogar in der Qualifikation gescheitert.
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(mit SID)
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