Schmitt-Analyse: "Das spricht für Pius"
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Skispringer Pius Paschke ist gut in die 73. Vierschanzentournee gestartet und für den Kampf um den Goldadler gerüstet. Die Topfavoriten kommen nach einer rotweißroten Machtdemonstration in der Qualifikation von Oberstdorf allerdings aus Österreich.
Der 34 Jahre Weltcup-Spitzenreiter Paschke wurde am Samstag Sechster und darf damit zuversichtlich in den Wettkampf am Sonntag (16:30 Uhr live bei Eurosport und
discovery+) gehen.
Paschke sprang vor 16.500 Zuschauern - neuer Rekord für Weltcup-Qualifikationen - auf 139,0 m (154,9 Punkte) und zeigte sich gegenüber der durchwachsenen Generalprobe in Engelberg verbessert. Vor dem Routinier aus Kiefersfelden landeten aber angeführt von Qualifikations-Sieger Daniel Tschofenig gleich fünf Österreicher.
Der 22 Jahre alte Tschofenig setzte sich mit 141,5 m (167,5 Punkte) vor Stefan Kraft (164,8), 2015 letzter Tourneesieger aus Österreich, und Michael Hayböck (162,3) durch. Vor Paschke landeten auch Jan Hörl und Maximilian Ortner.
"Hut ab!" Paschke hält in der Oberstdorf-Quali Druck stand
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Geiger überzeugt als Neunter
Kraft, bis dato letzter Tourneegesamtsieger aus Österreich (2014/15), zeigte sich von der Stärke seines Teams beeindruckt.
"Als Team scheinen wir gute Weihnachtstage gehabt zu haben. Es war nur eine kurze Zeit, um sich zu erholen. Aber wir hatten sehr gute Sitzungen im Kraftraum und sind heute sehr glücklich", erklärte der 31-Jährige bei Eurosport.
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Eurosport-Experte Martin Schmitt geriet angesichts der Leistung des ÖSV-Quintetts regelrecht ins Schwärmen. "Was für eine Show von den Österreichern – wirklich herausragend", lobte der frühere Weltklasse-Springer nach der Qualifikation.
Top Ten in der Quali: Geiger lässt in Oberstdorf aufhorchen
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Der Oberstdorfer Lokalmatador Karl Geiger, der vor vier Jahren auf seiner Heimschanze gewonnen hatte, überzeugte mit Platz neun. Vorjahressieger Andreas Wellinger (Ruhpolding) hatte als 13. noch einige Luft nach oben.
Solider Tournee-Start: Wellinger springt in Quali in die Top 15
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Stephan Leyhe (Willingen/33.) und Philipp Raimund (Oberstdorf/39.), die sich im Kampf um die verbleibenden Startplätze im deutschen Team gegen Ex-Weltmeister Markus Eisenbichler durchgesetzt hatten, qualifizierten sich glanzlos. Auch Youngster Adrian Tittel (Aue/45.) ist am Sonntag dabei.
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Ammann und Kubacki scheitern
Zwei Altstars der Szene blieben schon in der Qualifikation hängen: Der viermalige Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz schied auf Platz 51 aus - vor 27 Jahren hatte der in Oberstdorf sein Weltcup-Debüt gefeiert.
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Der Pole Dawid Kubacki, Tourneesieger 2020/21, verabschiedete sich als 53. ebenfalls - der 34-Jährige hatte den Vorzug vor Polens kriselndem Topstar Kamil Stoch (37) erhalten.
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(mit SID)
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