Nika Prevc nach verpasstem Olympia-Gold auf der Normalschanze am Boden zerstört: "Habe keine Idee, wie ich mich fühle"
VonLukas Fegers
Publiziert 09/02/2026 um 09:34 GMT+1 Uhr
Nur Silber von der Normalschanze: Nach der ersten Olympia-Entscheidung der Skispringerinnen in Predazzo war Nika Prevc am Boden zerstört. Vor der Siegerehrung am Samstag weinte die slowenische Dominatorin bitterlich in den Armen ihrer Eltern, auch im Eurosport-Interview war sie später den Tränen nah. Es sei einfach "zu viel" Druck in den vergangenen Tagen gewesen, sagte Prevc mit brüchiger Stimme.
Prevc gibt unter Tränen zu: "Es war zu viel Druck"
Quelle: Eurosport
Sie könne ihre Gefühlslage "nicht beschreiben. Ich habe keine Idee, wie ich mich gerade fühle", betonte die 22-Jährige, die als große Gold-Favoritin an den Start gegangen war.
Nach zwei Sprüngen von der Normalschanze trennten Prevc nur 1,1 Punkte von der neuen Olympiasiegerin Anna Odine Ström aus Norwegen. Es waren Kleinigkeiten, die Prevc die von vielen Beobachtern erwartete Goldmedaille kosteten.
Immerhin: Sie habe ihre erste olympische Medaille gewonnen, betonte Prevc am Eurosport-Mikrofon. Wirkliche Freude darüber versprühte die zweimalige Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin aber nicht.
Nach der Enttäuschung auf der Normalschanze sei sie "froh, dass der Wettbewerb vorbei ist und ich nun weitergehen kann". In den kommenden Tagen bleiben Prevc noch weitere Chancen auf ihr erstes olympisches Gold, unter anderem im Mixed-Wettbewerb am Dienstag (ab 18:45 Uhr live bei Eurosport und HBO Max).
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1,1 Punkte entscheiden über Gold: Ström schlägt Topfavoritin Prevc
Quelle: Eurosport
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