Ein Lächeln geht ihr zwar schon wieder über die Lippen. Doch wenn sie an den bitteren Tag ihrer Disqualifikation im Mixed-Teamspringen bei den Olympischen Winterspielen in Peking denkt, vergeht es Katharina Althaus ziemlich schnell.
"Ich glaube, ich habe es tatsächlich noch nicht ganz verarbeitet. Ich habe immer noch Momente, wo ich dasitze und hoffe, dass es ein schlimmer Albtraum war und ich wieder aufwache", sagte die 25-Jährige bei "Sky".
Schon beim Gang in die Kabine zur Kontrolle sei die Stimmung "komisch" gewesen, so Althaus. Eine Stelle am Anzug habe dann nicht gepasst.
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Katharina Althaus

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Althaus, die nach der Entscheidung der FIS-Kontrolleurin Aga Baczkowaska völlig aufgelöst war, nutzte die Gelegenheit im Interview auch, um sich bei ihrem Team zu bedanken: "Ich bin ganz froh, dass ich das Team in Peking um mich herum hatte, dass ich nicht alleine war, dass die alle für mich da waren und ich immer jemanden zum Reden hatte."
In ihrer Heimat Oberstdorf profitiere sie nun davon, dass Freunde und Familie bei ihr seien und sie nicht allein dasitze. "Ich glaube, das wäre ganz schlimm jetzt", gab sie zu.
Etwas Trost spendet sicher auch ihre Silbermedaille, die sie überraschend von der Normalschanze holte.
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