Olympia 2022 - Nach Mixed-Drama schildert Katharina Althaus erstmals ihre Emotionen

Es war ein Skandal, es war emotional: Die Disqualifikationen im Mixed-Wettbewerb im Skispringen schlugen hohe Wellen. Katharina Althaus schilderte nun in der "ARD" erstmals ihre Emotionen. Dabei wird klar: Gerade sie wurde enorm überrascht von den plötzlich strengeren Kontrollen. Für ihre Teamkolleginnen und -kollegen tut es ihr "mega leid". In Zukunft wolle sie solche Ausschlüsse verhindern.

Katharina Althaus bei den Olympischen Spielen 2022

Fotocredit: Getty Images

Lange wurde nur über sie und die Disqualifikation bei den Olympischen Spielen in Peking gesprochen. Jetzt hat sich Katharina Althaus nach ihrer Rückkehr nach Deutschland selbst zu dem Skandal im Mixed-Wettbewerb im Skispringen geäußert.
In der "ARD" sagte sie: "Mir hat das mega leid getan für das Team. So eine Disqualifikation kann natürlich passieren. Bei Olympia war das gerade in dem Rahmen aber mega, mega bitter und auch irgendwie komisch, weil sie ja ganz viele Mädels disqualifiziert haben mit den zwei Norwegerinnen, mit der Sara Takanashi und mit der Dani (Daniela Iraschko-Stolz). Es war schon komisch und ich kann es auch noch nicht ganz verstehen."
Konkret fragt sich die Silber-Medaillengewinnerin von der Normalschanze, warum die FIS ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt ein Exempel statuieren wollte.
"Es waren die zwei Kontrolleurinnen dabei, die immer bei uns dabei sind. Die haben komischerweise dann alles ganz anders gemacht als sonst, alles speziell nochmal extrem nachgemessen."

Althaus will mehr sprechen

Die Schuld schob sie indes von sich: "Im Vorfeld wurde mein Anzug oft kontrolliert und wir haben am Schnitt nichts mehr geändert. Ich kann es mir nicht erklären, dass es da nicht gepasst hat."
Für die Zukunft hat sich die 25-Jährige vorgenommen, sich im Vorfeld eines Wettbewerbs mit den Kontrolleurinnen besser abzusprechen, um eine Disqualifikation schon dann auszuschließen.
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Katharina Althaus (Mitte) nach ihrer Disqualifikation im Mixed in Tränen aufgelöst

Fotocredit: Eurosport

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Quelle: Eurosport

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