Skifliegen in Planica - Philipp Raimund spricht nach Premiere über überwundene Höhenangst: "Gar nicht so wild"

Philipp Raimund feiert aktuell eine Skiflug-Premiere. Der 25-Jährige geht an diesem Wochenende zum ersten Mal beim Weltcup-Finale in Planica an den Start, nachdem er in den vergangenen beiden Jahren noch abgesagt hatte. Unter anderem seine Höhenangst machte ihm bislang einen Strich durch die Rechnung. Nach der Qualifikation sprach der Olympiasieger über seinen Umgang mit dieser Herausforderung.

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Quelle: Eurosport

"Gar nicht so wild". So lautete das kurze, aber vielsagende Fazit von Philipp Raimund nach seinen ersten Flügen von der großen Skiflugschanze in Planica.
Vor zwei Jahren hatte Raimund erklärt, keine Energiereserven mehr für das Weltcup-Finale zu haben. Im vergangenen Jahr sagte er wegen seiner Höhenangst ab, die er kurz zuvor öffentlich gemacht hatte.
"Ich habe mir im Vorhinein schon gedacht: Ich habe jetzt schon drei verschiedene Skiflugschanzen gemacht und alle drei waren dieses Jahr echt super in Ordnung. Ich habe dort wirklich gelernt, wie man ins Fliegen kommt", sagte Raimund im Gespräch mit "skispringen.com".
Die Bedingungen, unter denen sich der 25-Jährige erstmals von der Letalnica wagte, waren indes keine einfachen.

Raimund erklärt die Besonderheiten in Planica

Wegen der Witterung fiel der zweite Trainingsdurchgang aus, die Qualifikation wurde vorgezogen. Raimund reihte sich mit 191 Metern nur auf dem 24. Platz ein.
So richtig ins Fliegen zu kommen, sei Raimund "hier zwar noch nicht ganz gelungen, weil es wieder ein anderes Gefühl ist. Aber es ist auch nur Skifliegen, wenn auch auf einer anderen Schanze."
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Philipp Raimund ist erstmals in Planica an den Start gegangen

Fotocredit: Getty Images

In Vikersund flog der Olympiasieger von der Normalschanze am vergangenen Samstag auf den 18. Platz. Eine echte Generalprobe war das Skifliegen in Norwegen aber nicht wirklich.
"Das ist ein Riesenunterschied. Es ist auch allein mit der Höhenluft nochmal was anderes und hier hat man mehr Speed im Anlauf", erklärte Raimund.

Raimund kämpft um Punkte – mit Hindernissen

"Es ist auch vom Fluggefühl ein bisschen was anderes, weil man hier ein bisschen auf den Buckel zufliegt. Danach zieht es einen weg, wenn man es gut macht", so der gebürtige Göppinger weiter.
Die Höhenangst hat Raimund überwunden – um diesen Schritt bei einem der beiden Wettkämpfe in Slowenien mit Punkten zu belohnen, muss der Fünfte des Gesamtweltcups weitere Schritte gehen.
Am Freitag wird es ab 15:00 Uhr ernst (live bei HBO Max). Ein entspanntes Fliegen, so viel steht jetzt schon fest, wird es allerdings nicht: Die Wetterprognose sagt noch größere Turbulenzen voraus als am Donnerstag.
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Artistische Rettung in der Skiflug-Quali: "Um Gottes Willen"

Quelle: Eurosport


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