ÖSV-Adler um Daniel Tschofenig und Stefan Kraft sahnen mächtig ab - Andreas Wellinger im Preisgeld-Ranking weit vorn
Update 03/04/2025 um 12:46 GMT+2 Uhr
Die Weltcup-Saison endete am vergangenen Wochenende traditionell in Planica beim Skifliegen. Daniel Tschofenig sicherte sich in Slowenien auch den Sieg im Gesamtweltcup. Doch nicht nur punktetechnisch war der Österreicher in der Saison 2024/25 nicht einzuholen. Auch beim Preisgeld krönte sich Tschofenig zum unangefochtenen König. 372.550 Schweizer Franken (ca. 391.000 Euro) gewann der 23-Jährige.
ÖSV-Adler fliegen zum Sieg, Jubel um Eisenbichler
Quelle: Eurosport
Acht Weltcupsiege, zwei zweite Plätze und fünf dritte Ränge kann Tschofenig in der abgelaufenen Weltcup-Saison vorweisen. Zudem gewann der Kärntner erstmals in seiner Karriere die Vierschanzentournee, wofür er alleine 100.000 Franken (ca. 105.000 Euro) erhielt.
Damit konnte Tschofenig im Vergleich zur Saison 2023/24 seine Preisgeldausbeute fast vervierfachen. Denn noch vor einem Jahr hatte der junge Österreicher am Ende der Saison lediglich 98.600 Franken Preisgeld (ca. 103.000 Euro) auf dem Konto. In diesem Jahr war Tschofenig aber nicht nur auf der Schanze für seine Konkurrenz oftmals unerreichbar.
Auf Rang zwei und drei im Preisgeldranking folgen mit Abstand zwei weitere ÖSV-Adler. Jan Hörl (249.850 Franken, ca. 262.000 Euro) und Stefan Kraft (182.550 Franken, ca. 191.500 Euro) komplettieren das rein-österreichische Podest. Im Vorjahr hatte noch Kraft mit rund 392.000 Euro das meiste Preisgeld abgestaubt.
Wellinger und PaSchke machen Kasse
Aus deutscher Sicht konnte besonders Andreas Wellinger auf Rang vier mit 180.850 Franken (190.000 Euro) absahnen. Der DSV-Star kam vor allem gegen Ende in Form und gewann unter anderem die Raw-Air-Tour.
Pius Paschke hingegen profitierte von seinen starken Auftritten zu Saisonbeginn (fünf Einzelsiege bis Dezember 2024). So schaffte es der 34-Jährige noch auf Platz sechs mit 154.150 Franken (162.000 Euro). Nicht eingerechnet in das Ranking sind Einnahmen durch Sponsoren.
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