Rune Velta erklärt überraschend Rücktritt als Cheftrainer der Schweiz aus persönlichen Gründen - Nachfolge offen

Skisprung-Cheftrainer Rune Velta verlässt die Schweiz überraschend nach nur zwei Jahren wieder. Der Norweger führte Gregor Deschwanden zu sechs Weltcup-Podestplätzen und prägte das Team mit seinem Fokus auf Fluggeschwindigkeit. Der Verband Swiss-Ski sucht nun für spätestens Juli einen Nachfolger für den scheidenden Erfolgscoach, der persönliche Gründe für seinen Rücktritt angab.

Rune Velta trainierte das Schweizer Skisprungteam von 2023 bis 2025

Fotocredit: Imago

Der Schweizer Skisprung-Nationalmannschaft steht ein Umbruch bevor: Cheftrainer Rune Velta hat überraschend seinen Rücktritt erklärt. Der Norweger wird sein Amt Ende Juli niederlegen, wie der Verband Swiss-Ski offiziell mitteilte. Der 35-Jährige führte dazu nicht genauer erläuterte persönliche Gründe an.
Velta hatte das Amt im Frühjahr 2023 übernommen. In dieser Zeit entwickelte sich vor allem Gregor Deschwanden zum Aushängeschild: Sechs Podestplätze im Weltcup konnte der Luzerner unter Veltas Leitung feiern.
Der frühere Skiflug-Spezialist brachte vor allem seine Philosophie als "Fliegertyp" gezielt ins Schweizer Team ein und hielt auch Oldie Simon Ammann (43) bei der Stange.
Die Entscheidung des Norwegers kam für Swiss-Ski überraschend. "Wir bedauern den Entscheid sehr und wünschen Rune für die Zukunft alles Gute", sagte Joel Bieri, Disziplinenchef Skispringen und Nordische Kombination. Man arbeite nun intensiv an einer Nachfolgelösung.
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Ammann, Schmitt und das goldene Zehntel

Quelle: Eurosport


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