Skispringen: Stefan Horngacher vor Rückkehr nach Polen als Sportdirektor? Martin Schmitt wäre "nicht überrascht"

Die Zeit von Stefan Horngacher als Bundestrainer ist nach sieben Jahren gerade erst beendet – die Spekulationen um eine neue Aufgabe sind aber schon in vollem Gange. Vor allem das Gerücht um eine Anstellung als Sportdirektor im polnischen Verband hält sich hartnäckig und scheint konkreter zu werden. Eurosport-Experte Martin Schmitt wäre von der möglichen Polen-Rückkehr "nicht überrascht".

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Quelle: Eurosport

Schon zu Beginn der Saison verkündete Horngacher seinen Rücktritt beim DSV. Für Skisprung-Legende Schmitt ist das ein Indiz für eine baldige neue Beschäftigung.
"Ich bin nicht überrascht. Er hat seinen Rücktritt nach der Saison ziemlich früh angekündigt, daher wusste ich, dass er auch offen für Herausforderungen außerhalb Deutschlands ist", sagte der Eurosport-Experte im Gespräch mit "supersport.se.pl".
Diese Herausforderung könnte in Polen auf den 57-Jährigen warten. Der Wechsel in den polnischen Verband erscheint auch deshalb so logisch, weil Horngacher dort bereits tätig war: Von 2016 bis 2019 betreute der Österreicher die polnische Mannschaft als Trainer.
Unter seiner Führung wurde Kamil Stoch in Pyeongchang 2018 Olympiasieger, Dawid Kubacki 2019 Weltmeister. Dazu kommen weitere Erfolge im Weltcup und mit dem Team.

Schmitt: Darum wäre die Horngacher-Rückkehr sinnvoll

"Wenn ein Trainer wie Stef auf dem Markt ist, versuchen natürlich viele Teams, ihn zu verpflichten. Ich denke, Adam Malysz hat ein gutes Verhältnis zu ihm, er war in Polen sehr erfolgreich", sagte Schmitt.
Verbandspräsident Malysz ließ sich bisher noch kein eindeutiges Horngacher-Statement entlocken, die neue Personalie werde erst nach dem 15. April verkündet, wie der 48-Jährige zuletzt gegenüber "weszlo.com" erklärte.
Aus Sicht von Schmitt könnte die Verpflichtung von Horngacher "ein echter Impuls" sein, "nicht nur für die Nationalmannschaft, sondern auch für die Junioren", betonte der zweifache Sieger des Gesamtweltcups.
Die Indizien für eine Rückkehr des 57-Jährigen nach Polen häufen sich – übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll die Personalie in den kommenden Wochen auf einer Pressekonferenz verkündet werden.
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