Stefan Kraft, Jan Hörl und Daniel Tschofenig peilen Tourneesieg an: Österreichisches Trio in Favoritenrolle

Auch, wenn die Wartezeit kürzer als im deutschen Lager ist, sehnt man sich beim Österreichischen Skiverband danach, die Vierschanzentournee wieder zu gewinnen. Zuletzt stand 2015 mit Stefan Kraft ein österreichischer Adler ganz oben in der Gesamtwertung. Die Chancen, dass sich das ändert, stehen gut, denn in Engelberg belegten Daniel Tschofenig, Jan Hörl und Stefan Kraft die Plätze eins bis drei.

Kraft exklusiv zur Regeländerung: "Ich finde das gut"

Quelle: Eurosport

"Wir sind bereit, dafür haben wir über den Sommer sehr gut trainiert. Jeder hat das Zeug zu gewinnen, aber die Vierschanzentournee hat ihre eigenen Gesetze. Wir werden angreifen, damit wir nach zehn Jahren wieder einen Sieger haben", zeigt sich Hörl im Gespräch mit Eurosport angriffslustig.
Auch Kraft ist vor dem ersten Höhepunkt der Saison guter Dinge. "Ich bin auf einem sehr guten Weg. Ich habe meine Sachen beieinander. So kann was Schönes entstehen", sagte der Gesamtweltcupsieger der Vorsaison vor dem ersten Springen der Tournee in Oberstdorf am Sonntag (live bei Eurosport und discovery+).
Der 31-Jährige räumte allerdings ein, dass es an den Feinheiten noch zu feilen gelte. "Die letzte Harmonie fehlt noch im Sprung. Beim Timing fehlt mir noch immer ein halber Meter bei jedem Sprung, dann wäre das Ganze noch flüssiger. Aber so fliegt alles, die Richtung stimmt", so Kraft.
Youngster Tschofenig, aktuell hinter Pius Paschke Zweiter im Gesamtweltcup, sieht die Tournee auch als "Lernprozess". Entscheidend sei, sich nicht zu viele Gedanken zu machen. "Es geht gerade nicht drum, wer der Stärkste ist auf die ganze Saison gesehen. Es geht nur darum, seine Sachen beieinander zu haben", sagte der 22-Jährige, der für eine ähnliche Überraschung wie 2013/14 Tourneesieger Thomas Diethart sorgen könnte.
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Engelberg-Sieger Tschofenig: "Wir werden Paschke jagen"

Quelle: Eurosport

Schuster glaubt an Deutschland und Österreich

Eurosport-Experte Werner Schuster rechnet seinen Landsleuten derweil gute Chancen zu und glaubt an einen Zweikampf zwischen Deutschland und Österreich um den Tourneesieg.
Am ehesten könne der Schweizer Gregor Deschwanden dort eingreifen.
"Ich glaube nicht an die Norweger. Kobayashi abzuschreiben ist oft ein Fehler, aber ich glaube, dass es diesmal nicht reicht, auch wenn die Schanzen sehr gut zu ihm passen", sagte Schuster.
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Kraft exklusiv zur Regeländerung: "Ich finde das gut"

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